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Westdeutschen Allgemeine Zeitung Baron der Woche: Stephan Holthoff-Pförtner
BARON Westdeutschen Allgemeine Zeitung von lanu

17:33 Dienstag, 19. Juni 2007

"Blogger verdienen nach meiner Ansicht nicht den Schutz des Artikel 5*."

Stephan Holthoff-Pförtner, Miteigentümer der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung", auf dem medienforum.nrw zum Thema Bloggen.

*Artikel 5 des Grundgesetzes:
1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Art. 5 für Blogger (pils)
Stand das jemals zur Debatte? Werden doch gar nicht explizit im GG erwähnt...
klar! (lanu)
da steht: "die würde des bloggers ist unantastbar." :-)
Re: Baron der Woche: Stephan Holthoff-Pförtner (hockeystick)
Holthoff-Pförtner soll mal froh sein, dass Art. 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention sogar für promovierte Juristen gilt.
Jepp, hockeystick ... (sempralon)
... das ist halt das Problem bei diesen Leuten, die halten ihre "Persönliche Soziale Position" für unantastbar und plädieren deshalb dafür, das diese "Soziale Position" von keinem streitig gemacht werden kann, fordern gar, das die Gesetze (die eben diese "Soziale Position" ermöglichen) nicht mehr für alle gelten sollen, bzw. gleich abgeschafft werden.
Der Haken an der ganzen Sache ist nur die "Ungnade" in die diese Leute fallen könnten, so sie sich einen Fehltritt erlauben und dann fange ich an zu Grinsen, zu Lachen und würde dann gerne eben diesen Leuten ihre eigenen Forderungen mit dem Satz "Du hast es gefordert, du hast es jetzt bekommen !" um die Ohren hauen ...
Nur ich hege Zweifel, das diese Leute es begreifen werden und was das schlimmste ist, solche Leute sitzen zahlreich im Bundestag und Bundesrat ...
Wie lange mochte uns das Denken noch erlaubt bleiben ? (homer)
Wow, solche Leute machen mir Angst.

Aber Herr Pförtner, die Zeiten in den wir Andersdenkende einsperrten, weil sie nicht in das idialistische Weltbild des Rassenwahns passten sind vorbei. Also, bitte gewöhnen sie sich an die Demokratie, die mehr oder weniger in unserem Lande noch herrscht.

Damit eng verbunden ist nämlich die Meinungsfreiheit. Es gibt viele Meinungen, die ihr Geld nicht wert oder schlichtweg Müll sind. Aber unter 1 Million Meinungen ist ab und zu eine Meinung die richtig ist. Hätte man im dritten Reich mal die Meinung über die Konzentrationslager nachgefragt, wäre vielleicht der Krieg anders gelaufen.
Re: Wie lange mochte uns das Denken noch erlaubt bleiben ? (noumoe)
Ach ja? Ich unterstelle eher, das befragte Volk hätte versucht, noch mehr Minderheiten zu entsorgen.
Re: Re: Wie lange mochte uns das Denken noch erlaubt bleiben ? (homer)
Das möchte ich auch gar nicht bestreiten. Es gab zu der Zeit Leute, die blindslings ihrem Führer gefolgt sind und Leute die genauso dachten wie Hitler und (regional so sagt man sich) Leute die schlimmer dachten als Hitler.

Viele von denen waren aus Sicht des Rassenwahns "Nichtarier". Aber keiner von den Gefolgsleuten fragte sich, was in Zukunft mit allen "Nichtariern" passiert. Keiner fragte sich mal, ob das eigene Leben nicht auch irgentwann im KZ endet weil man aus Sicht des Rassenwahns unrein also "nichtarisch" war. Keiner stellte Fragen, was denn überhaupt mit den Leuten, welche in KZ gesteckt wurden, passierte.
Eine interresante Frage stellte dazu auch der Spiegel: Wie war es möglich, dass Deutschland den zweiten Weltkrieg führte, obwohl die Erinnerungen an den ersten Weltkrieg und deren Folgen noch überall sichtbar waren ?

Mit meiner Aussage wollte ich sagen, dass so manches Leid vermieden werden kann, wenn man ab und zu mal objektiv kritisch ist und der eigenen Dummheit den Kampf ansagt.

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die Dummheit der Menschen. Doch bei dem Ersten bin ich mir da nicht so sicher." Albert Einstein
Stephan Holthoff-Pförtner (redsector)
uiii... den würde ich nicht mal als Pförtner einstellen...
Re: Baron der Woche: Stephan Holthoff-Pförtner (Hetzi0)
Danke fuer diese Eroeffnung. Man darf also frei reden in diesem Staat. Nur, wenn die Gefahr besteht, dass man gehoert wird, hoert der Spass auf.
Wofuer haben wir jetzt nochmal die Wende gemacht? Ach ja, fuer die Bananen.

Volker




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