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21:41 Freitag, 25. Mai 2007
Der Arbeitskampf bei der Telekom droht zu eskalieren, weil die Bundesregierung es verlangt. Gleichzeitig wollen die Berliner aber im Hintergrund bleiben - und brennen mit Hilfe des Handelsblattes eine fette Nebelkerze ab.
Es klang so, als habe man in Berlin ein großes Herz für die Streikenden bei der Telekom: Über das Handelsblatt lancierte die Bundesregierung die Meldung, sie erhöhe den Druck auf Konzernchef René Obermann, den Streik bald zu beenden - und zwar so, dass beide Seiten ihr Gesicht wahren könnten. Allerdings solle er auch an den Sparzielen des Vorstandes festhalten: Einen Verzicht auf Gehaltskürzungen für die betroffenen 50.000 Mitarbeiter werde der Großaktionär Bund nicht hinnehmen. Prompt titelte das Handelsblatt brav: "Bund erhöht Druck auf Obermann" - was allenfalls die halbe Wahrheit ist. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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