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21:02 Sonntag, 13. Mai 2007
"Wenn Sie darüber schreiben, dann sind Sie dran, dann nehme ich Sie mir das nächste mal richtig vor."
Der Hamburgische Verfassungsrichter und Kanzleranwalt Michael Nesselhauf (SPD), der am 11.05.2007 den Unternehmer Osmani vor dem Landgericht Hamburg vertrat, weil dieser nicht wie vom Spiegel geschrieben, ein Cousin von Fassli Greve sei und er sich vom Spiegel in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt fühlte, machte Gerichtsberichtersatter Rolf Schälike seine Auffassung von Pressefreiheit deutlich und drohte ihm im Gericht vor Zeugen übles an für den Fall, dass er den Namen Fassli Greve nenne. Fassli Greve wurde 1997 zu zwölf Jahren und vier Monaten Haft verurteilt, weil er einen Mann, von dem er sich beleidigt fühlte, von Auftragskillern mit fünf Revolverschüssen hinrichten ließ. Unklar blieb im Gericht, was Michael Nesselhauf mit "richtig vornehmen" meinte. via Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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