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14:43 Mittwoch, 02. Mai 2007
Anlässlich der heutigen Verhandlung beim Bundesverfassungsgericht zum Thema Rundfunkgebühren hat sich der Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) zu Wort gemeldet und eine interessante Lösoung für die Rundfunkgebühr der Zukunft vorgeschlagen.
Der Bundesverband möchte die Gebühren senken, indem alle Haushalte und Unternehmen eine Abgabe an die öffentlich-rechtlichen Sender zahlen. Großer Vorteil: keine Schwarzseher mehr und Bürokratieabbau. Großer Nachteil: Die Gebühr wird nicht sinken, sondern steigen, weil Haushalte zum Teil mehrfach Gebühren zahlen, wenn mehrere Verdiener zu einem Haushalt gehören, Unternehmen sowieso, man denke nur mal an Hotels. Die Zahl der Zahler wird also sinken. Die Frage ist: Was ist eigentlich das Problem? Nach Auskunft von BITKOM ist das Problem zur Zeit, dass es eine Rundfunkgebühr für Computer gibt, denn: "Damit werden Internet-Nutzer bestraft, die den PC nicht zum Fernsehen und Radiohören nutzen". BITKOM löst also das Problem, dass alle Internetnutzer, die den PC nicht zum Fernsehen oder Radiohören nutzen, trotzdem Rundfunkgebühren zahlen müssen, dadurch, dass alle Internetnutzer, die den PC nicht zum Fernsehen oder Radiohören nutzen, Rundfunkgebühren zahlen. Das ist eine wirklich interessante Lösung. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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