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Stadt Duisburg Stadt Duisburg: Wenn Amt und Würde auf Karneval treffen
INSIDER Stadt Duisburg von unkreativ.net

08:20 Mittwoch, 14. Februar 2007

Eigentlich sind Bürgermeister die gewählten Repräsentanten einer Stadt. Und eigentlich sollten sie mit diesem Job auch ausgelastet sein.
Einige aber streben wie so oft nach mehr, vielleicht nach Adel, Ruhm und Ehre. Vielleicht sogar getrieben von der Vorstellung, durch Gottes Wohlwollen oder zumindest die Finanzen anderer ein Prinz sein zu können. Einer von diesen Strebern scheint Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland zu sein.

Nicht nur, dass eine zuverlässige Quelle aus der Duisburger Lokalpolitik sich über die Frage den Kopf zerbricht, aus welchen Mitteln OB Sauerland seinen Prinzentraum erfüllen möchte; letztes Jahr half ihm die Stadtsparkasse:
"Nur Politpuristen und karnevalsfeindlichen Demokraten mag bei dieser Information aufgestoßen sein, dass der OB nicht nur der Repräsentant des Eigentümers der Sparkasse ist, sondern auch noch in dessen Kontrollgremien sitzt."

Nein, allgemein trifft auch auf Unverständnis, warum er versucht auf genau diese Weise in den Vordergrund zu kommen, präsent zu sein und damit sogar riskiert, als nicht so ernstzunehmend betrachtet zu werden.

Auch hat er dieses Jahr keine Mühen gescheut, selbstgemachte Orden entsprechend präsentieren zu lassen. Natürlich an einer Frau. Oder von ihr. Oder so. Und über Dritte.

Ungeschickt könnte aber gewesen sein, dass diese Frau die Kolumnistin Mimi Müller war, die mit gewohnt spitzer Feder zu reagieren wußte.





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