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thiel logistik thiel logistik: Mit Präpotenz und Beratungsresistenz ein Unternehmen killen
INSIDER thiel logistik von Dr. Dean

06:42 Freitag, 22. Dezember 2006

Thiel Logistik schon tot? Schon übernommen? Nein, so weit ist es noch nicht. In Lemgo-Voßheide steht eine Investitionsruine. Aber das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass sich Berndt-Michael Winter verhoben hat, wie bereits seit Mai durchsickert, als er sich vom Delton-Vermögensverwalter zum Thiel-Konzernchef emporschwung, obgleich er vom Stammgeschäft von Thiel: Logistik, praktisch nichts versteht.

Ähem - nach wie vor. Was aber neu ist: Die Thiel-FiBu nebst SAP-Schnittstellen, vorsichtig formuliert, bröckelt gerade auseinander.


Das Finanzwesen von Thiel ist bereits wird in Zukunft sehr schwierig, nachdem u.a. in der FiBu die zweite und dritte Führungs- bzw. Mitarbeiterebene vom kalten Hauch des stets präpotent auftretenden Winter endgültig aus dem Haus geweht wurde.

Tja, und nun weiß niemand mehr, was los ist bzw. wie die hausinterne Software funktioniert. Verglichen damit ist es ein kleines Problem, dass das "Möbelverteilzentrum" in Lemgo-Voßheide praktisch eine Investitionsruine ist.

Freundlich unterstützt wird der eisige sehr spezielle Thielchef, dem ein Faible für Selbstüberschätzung nachgesagt wird, vom konstant glücklosen Quandt-Erben Stefan Quandt, der wiederum eine große Vorliebe für "Führergestalten" hat, für Typen, wie sie vom Auftreten her von Berndt-Michael Winter bestens repräsentiert werden.

Nur: Stolzes Auftreten, notorische Beratungsresistenz und eine besondere Befähigung, Mitarbeitern vor den Kopf zu stoßen, nutzen alles nichts, wenn man irgendwann mal so weit ist, kaum noch korrekte Gutschriften, Rechnungen oder gar Jahresabschlüsse zu erstellen.

Sogar die gutmütigsten Prüfer werden das nicht schlucken.

Dann nutzen auch Dutzende von Zuschussmillionen aus den BMW-Dividenden des Stefan Quandt nicht mehr, und gleichsam nutzlos werden die Gewinne aus der bestens florierenden See-Sparte, welche derlei Desaster nicht mehr ausgleichen kann.

Die Kunden, z.B. Burger King, verlassen inzwischen zunehmend das sinkende Schiff. Ich gebe der in der Nähe des 10-Jahrestiefs herumdümpelnden und weiter abrutschenden Thiel Logistik wegen m.E. reichlich unfähigem Spitzenmanagement maximal noch 12 Monate.

Insolvenz, Zerschlagung oder Übernahme.

Herr Stefan Quandt: Thiel war mal ein teures Investment, was? Sie sind halt ein glückloser Erbe mit einem üblen Riecher fürs Spitzenpersonal. Hähä.





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: thiel logistik: Mit Präpotenz und Beratungsresistenz ein Unternehmen killen (Dr. Dean)
Re: Michael Villinger geht (Dr. Dean)
Re: "Möbelverteilzentrum" in Lippe: Insolvenz. (Dr. Dean)


Mir nach!



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