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18:29 Samstag, 09. Dezember 2006
Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, hat der BND in der Amtszeit Schröder ca. 20 Journalisten als geheim geführte Informanten eingesetzt. Der Einsatz der GGIs natürlich auf der Grundlage der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Die Journalisten, Reporter waren meistens freiberuflich für Zeitungen und Magazine tätig. Der "Focus" beruft sich auf Akten, die zum BND-Untersuchungsausschuss des Bundestages zur Zeit ausgewertet werden.
Die Informationen der Journalisten seien mit Summen zwischen 150 bis 1000 Euro bezahlt worden. Die geheimen Gelder für die deutschen Auslandsreporter seien in der BND- Haushaltsstelle unter der Codenummer 532 10.200 registriert worden.
In einem Fall habe ein Korrespondent mit finanzieller Hilfe des BND in Osteuropa ein Pressebüro gegründet, um seinen Spionagejob besser tarnen zu können. Also bei Interviews vorsichtig sein, man weiß nie, wo die gegebenen Informationen landen. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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