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08:03 Donnerstag, 07. Dezember 2006
Damit hatte das Münchner Autohaus wohl nicht gerechnet: Nach einem Rundfunkwerbespot zum Firmenjubiläum kam Post vom Anwalt. Ein Stimmenimitator hatte dort Trappatonis legendäre Sprüche wie "Was erlauben Struuunz" und "Ich habe fertig" zum Besten gegeben.
Nun verklagt Trappatoni das Autohaus wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts auf Zahlung von 175.000 Euronen Schadenersatz. Die Zahlung solle gleichzeitig als "fiktive Lizenzgebühr" gelten. Ein Vergleichsvorschlag der Richterin, wonach das Autohaus 20.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation zahlen soll, lehnte Trappatoni ab.
Nun werden Gutachten über den Wiedererkennungswert von Trappatonis Stimme eingeholt, bevor das Gericht dann am 11. Januar 2007 ein Urteil fällt. Also Vorsicht: Wenn demnächst ein Brief der Anwälte von Verena Pooth hereinflattern, könnte es sich um eine Forderung nach Lizenzgebühren für deren Ausspruch "Da werden Sie geholfen" handeln. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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