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09:37 Dienstag, 05. Dezember 2006
Das ist also diese beinahe in der Nische untergegangene Computerklitsche, die von einem Musikgerät und der Erfindung des virtuellen Plattenladens vor der Bedeutungslosigkeit gerettet wurde (ok, ein zeitgemäßes Betriebssystem hat auch ein bisschen geholfen). Danach gingen sie ballistisch, komplett mit Bono von U2 und Core2Duo von Intel. Neue Technik heißt aber auch neue Probleme - das gilt auch für Apple.
Um das als Disclaimer mal vorwegzunehmen: Ich habe derzeit drei Macs hier rumstehen. Mit einer unrühmlichen Ausnahme (so eine 386DX Fuckelkiste, 40 (!) MHz) sind es immer Kisten aus Cupertino gewesen, der erste war ein Apple IIe Clone (dank Speicherweiterung mit unglaublichen 64 Kilobyte). Das nur mal für die jüngeren Leser hier, damit sie wissen, wer die grauen Schläfen hat. Aber ich gehöre nicht zu den Vertreteren des Cult of Mac, die ganz laut "Iiiiiiiiiiiiiihhhhh" kreischen und ein feuchtes Höschen kriegen, wenn der Rollkragenpulli einen Furz lässt oder der Apple Store ein Maintenance Down macht. Apple wird eben nicht nur von Mitte-Bohemiens oder Agentur-Dandies geschätzt.
Deshalb kann ich auch zugeben, dass ich derzeit ziemlich sauer auf meinen Lieblings-Computerhersteller bin. Apple stört meinen häuslichen Frieden. Denn seit dem letzten Systemupdate auf 10.4.8 und einem Sicherheitsupdate macht der Apple den Airport so dermaßen dicht, dass man nur nach einem kompletten Reboot reingelassen wird. Der Rechner klinkt sich nach Aufwachen oder Benutzerwechsel nicht in das ihm bestens bekannte WLAN (Router eines anderen Herstellers) ein, erkennt es erst gar nicht erst. Auch manuell lässt sich das nicht beheben, es hilft nur ein Neustart. Stein des Anstoßes sind offenbar mit dem Sicherheitsupdate eingepielte Fixes für den Airport Treiber und die WLAN-Verschlüsselung. Airport braucht beim Systemstart gleich dreimal so lange, bis es geladen ist. Mit dem Problem bin ich nicht alleine, das geht derzeit weltweit durch die einschlägigen Foren. Auch beim Apple-Support wird es diskutiert. Von einem Fix für den Fix keine Spur, der Hersteller hat immerhin einen Workaround-Vorschlag für Intel-Macs veröffentlicht, der aber offenbar nicht immer (zumindest auf meinem PowerPC) nicht funktioniert. Bloss nicht zugeben, dass es ein Problem über alle Plattformen ist. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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