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06:36 Montag, 27. November 2006
Diese Insolvenz hat was. Tausende Anleger ließen sich vom Prospekt beeindrucken. Mehr als 6% Rendite im Jahr, nix Rendite, Pleite.
Die Aussichten auf ein paar Prozente waren schön. 8.000 Teilnehmer haben sich für die Gläubigerversammlung am heutigen Tage angemeldet. 311 Millionen Euro investiert, 15 sind übrig. Das soll dann reichen um die Ansprüche der Gläubiger zu decken. Die Investoren können mit 5 bis 10% der Anlagesumme rechnen, mehr ist nicht drin.
Dem Vorstand der Gesellschaft Pierre Raymond K. und dem Mehrheitsaktionär Jürgen Adolf S. wirft die Staatsanwaltschaft Insolvenzverschleppung vor, tateinheitlich mit schwerem Betrug in 4858 Fällen. Eine gehörige Portion Leichtsinn ist den Anlegern aber zu unterstellen, bereits im Jahre 2000 haben die Verbraucherzentrale und verschiedene Anlegervereine auf die Risiken hingewiesen. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: WBG-Leipzig West: 30.000 Anleger bangen um ihr Geld (Münchhausen)
Hoffentlich reichen die 15 Mille, um die Gehälter der Chefetagen noch zu decken. Die Elite darf nicht untergehn!
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