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18:49 Donnerstag, 16. November 2006
Grosses Polizeiaufgebot, Verdacht der Verdunklungsgefahr bei den Kölner Stadtwerken, Versorgungsunternehmen Rheinenergie, die Kölner Verkehrs-Betriebe, die Abfall- und Wirtschaftsbetriebe, die Gesellschaft für Häfen und Güterverkehr sowie die Wohnungsbaugesellschaft GAG. Reichlich, gelle.
Vorwurf: Verdacht der Untreue. Die Vorstände der Unternehmen gemeinsam mit Kommunalpolitikern sind, nun, sagen wir, in einen kleinen, netten Urlaub gefahren. Moskau, Istanbul, Florenz oder Athen. Den Steuerprüfern fiel jedoch auf, das der private Teil der Reiseveranstaltung zuviel war. Die Vorteile solle nun durch die Beteiligten nachträglich versteuert werden.
Die jedoch wollten das nicht und verfielen auf einen Trick, der Kölner Stadtrat beschloss im Juni 2006, dass die Kölner Stadtbetriebe die Steuern zu zahlen hätten. Mal so eben 280.000 Euro. Klasse, nicht öffentliche Ratssitzung, abgesegnet und fertig. In der selben Ratssitzung wurde die Schließung von 6 Kindertagesstätten beschlossen, aus Kostengründen. Köln - Banana town, aber das gilt auch für andere. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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