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eBay ebay: drei...zwei...eins...my BotNet
BOO eBay von nickpol

15:39 Samstag, 11. November 2006

Es ist alles möglich, man gibt bei ebay die Programmierung eines Trojaners in Auftrag, kauft diesen für ungefähr 4.000US$, macht ein BotNet und erpresst einen Internet Service Provider. Bei ebay wird prompt geliefert.
Die Erpressungen bringen dann ungefähr das 10-fache des investierten Kapitals ein, und das Geschäft läuft. Die ISPs zahlen leise. Es dringt kaum etwas an die Öffentlichkeit.
Es geht um distribuierte DoS-Attacken von einem BotNet aus, die mit dem Trojaner infizierten Rechner(Zombies) können dann den Angriff fahren. Zahlt ein ISP nicht, kann das verheerende Folgen für sein Netz haben, stunden- ja tagelanger Ausfall können die Folgen sein. Also bei Blackmailing - zahlen.
Nach zulesen bei NewsScientistTech. Die Aussage von Ian Brown vom Communication Research Network ist eindeutig:
"You can buy a custom-written bot virus on eBay for around $4000 that will evade antivirus software for at least two weeks, giving time to stage a DoS attack."
Nach dem Kauf sind die Trojaner ein bis zwei Wochen nutzbar, bis sie von den Virenscannern erkannt werden. In diesem Zeitraum läuft die Erpressung. Damit wird die, von Juristen geforderte deep packet inspection nicht ausreichen, um die ISPs in die Haftung nehmen zu können. Juristen möchten gerne die ISPs in die juristische Verantwortung von DoS-Attacken nehmen. So einfach geht es aber nicht.
Ein Vorschlag von Ian Brown dazu:"Botnets can only really be cured by making Windows more secure, which Microsoft is slowly doing as it moves towards Vista".
Ob es etwas bringt, bleibt abzuwarten, zumal nicht nur Windows -Rechner betroffen sind. Das schlimme an der ganzen Angelegenheit ist die Tatsache, dass im virtuellen Weltwarenhaus, wahrscheinlich in der Kellerabteilung, die Werkzeuge für Erpressung gekauft werden können.





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
eBay... (sethos)
... ist nur der Besitzer des Parkplatzes, auf dem der Flohmarkt stattfindet, und nimmt Standgebühren. Unmöglich, festzustellen, ob jemand unterm Tisch irgendwelche Schießeisen verkloppt.

Wenn irgend jemand sich beschwert, dann werden alle illegalen Auktionen sofort gelöscht. Da genügt ein Wink, dann ist das weg. Da wedeln die berüchtigten Modefuzzies von Abercrombie mal kurz mit nem Papier, und das ist weg.

Das ist dann auch wieder nicht allen recht.

Aber eBay kann genauso wenig alles kontrollieren, wie ein ISP alle Inhalte kontrollieren kann, die über seine Verbindungen laufen. Ich sehe nicht, daß das hier ein spezieller Boo gegen eBay wäre.-
Re: ebay: drei...zwei...eins...my BotNet (nickpol)
Bei ebay klappt aber komischerweise das ausfiltern von Markenprodukten bis hin zum Feststellen von Raupkopien bei Software, all das findet auch auf Flohmärkten statt.
Die Möglichkeiten die ebay hat, und die man durchaus nutzt, sollte man auch beim Verkauf von Schadsoftware anwenden.
Es ist ein Problem von ebay und der mit solchen Aufgaben befassten Behörden. Insofern ist ebay eine Dealerplattform, zugespitzt gesagt.
Die grosse Entschuldigung kann da nicht gelten.
Logisch (boolysses)
Wie ja jeder weiss, geht das Drogenproblem auf die Existenz von Dealern zurück. Nicht etwa auf Angebot und Nachfrage. Deshalb: Einfach alle Dealer einsperren. Löst das Problem. Logisch.
lanu, (boolysses)
ich hätte hier einen bewerber um einen baron. der hat sich aber nur in einem printmedium geäußert, ich hab also keinen link. geht das noch durch?
Re: (boolysses)
ach egal, war auch schnell getippt. ich stells mal ein irgendwie.




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