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08:14 Mittwoch, 08. November 2006
Die Insolvenz von BenQ ist nun ins Visier der Staatsanwaltschaft München geraten. Man ermittelt wegen des Verdachts der Konkursverschleppung und anderer Bankrottdelikte.
Bereits im Juni 2006 seien falsche Zahlen hinsichtlich der verkauften Handys im zweiten Quartal gemacht worden. Bereits 6 Wochen vor dem Insolvenzantrag war keine Kohle mehr da. Alles fein eingefädelt.
BenQ war der einzige Anbieter, der die Standortfrage beim Verkauf der Handysparte von Siemens mit genannt hatte. Wir übernehmen den Laden und fahren ihn dann in die Insolvenz und Ruhe is. Sieht so aus. Für die Angestellten schlecht. Sollte sich der Verdacht der Insolvenzverschleppung bestätigen, kann auf das Privatvermögen der Manager durchgegriffen werden, davon haben die Mitarbeiter aber nichts. Ein trauriges Kapitel deutscher Wirtschaftsgeschichte. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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