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08:21 Mittwoch, 25. Oktober 2006
Wissenschaftler der Universität von Massachusetts habe eine neue Kreditkarte ausgelesen und die Daten manipuliert. Es betrifft Visa, Mastercad und Amex.
Trotz höchster geforderter Verschlüsselung der Daten, waren zum Beispiel die Namen unverschlüsselt abgespeichert und mit einem normalen Kartenleser zu verifizieren. Sichere, heile Welt. Es benötigte Elektronik im Wert von ca. 150 US$ um das Ganze zu bewerkstelligen. Die Kreditkarte war zum Zeitpunkt ihrer Manipulation in einem Briefumschlag eingeschlossen.
Mein Tip, vertrauen sie nicht ihrer Bank. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
"Auslesen" ist nicht "manipulieren" (Schleiereule)
Im O-Artikel wird zwar "hacking" erwähnt, aber eher im lesenden Sinne: "...read sensitive personal information from RFID-based credit and debit cards". Meines Erachtens (nicht Wissens) nach sind die Daten read-only, also ein reines Ablesen. Manipulieren hat aber den Beigeschmack des Veränderns ("handhaben" - ja, wenn man nun Germanist wäre...).
Re: (nickpol)
Datenmanipulation beginnt eben nicht erst beim auslesen von Daten. Wenn die erforderliche Technik angeschafft und zum Zwecke der Einsicht in Daten benutzt wird hat man schon angefangen zu manipulieren, Da sind alle Maßnahmen eingeschlossen die benötigt werden um dieses zu ermöglichen. Der Artikel stand am 23.10 in der New York Times, recht ausführlich dargestellt und mit Bild Material untersetzt.
Nach deutscher Rechtssprechung werden sogar Tools, die von Admins eingesetzt werden, um die Netzwerke und System zu testen, als Hackertools eingestuft. Jeder Admin, der mit solchen Tools sein System testet oder stresst handelt formal- juristisch bereits illegal. In der einschlägigen Fachpresse wird das zur Zeit heftig diskutiert. Nimmt man z.B. eine alte Kreditkarte mit Magnetstreifen, bestreut den Magnetstreifen mit Eisen-Pulver kann man den Inhalt des Magnetstreifens auslesen, da brauch es noch nicht mal irgendwelcher Technik. Ganz so einfach ist es nicht, leider. |
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