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10:03 Montag, 09. Oktober 2006
Mit einer internen Sparliste sorgt T-Systems-Chef Lothar Pauly für Unmut. Nicht nur die Weihnachtsfeiern und Getränke auf Meetings, die kürzer als vier Stunden sind, werden gestrichen ......
... sondern auch die Teilnahme an Lehrgängen, Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen oder Zeitschriften und Bücher für die Mitarbeiter. Kundenveranstaltungen sollen ebenso abgeschafft werden, wie die Beteiligung an Messen oder die Pressearbeit. Und alle Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden ab sofort ebenfalls gestoppt.
Das Wasser muss Lothar Pauly schon ziemlich am Hals stehen, wenn er zu solch drastischen Sparmaßnahmen greift. Denn motivierend für die Mitarbeiter ist das wohl eher nicht .... Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: T-Systems: Nichts mehr zu trinken auf Meetings (SchallundRauch)
Nix gegen den Pauly. Er war immerhin vor gar nicht allzu langer Zeit Vorstand von Siemens mobile.
Der hat da das Minimizing sozusagen erfunden. Mit Getränken und Weihnachtsfeiern fängt´s an, mit dem ganzen Unternehmen hört´s dann auf. Mit dem haben wir sicher noch viel Freude. :-)
nur T-Systems BS betroffen (hockeystick)
Der Vollständigkeit halber: Laut Wiwo darben zukünftig nur die Mitarbeiter der T-Systems-Mittelstandssparte "Business Services". Der Großkundenbereich "Enterprise Services" läuft offenbar besser.
T-Systems ES (porschekiller)
Da läuft nix besser und da wird auch gedarbt (werden müssen). Probleme sind dort ein Vertrieb, der Eierschaukeln als Volkssport betreibt, die altbackenen Strukturen und die Unfähigkeit von Pauly & Co., zu begreifen, dass Offshoring bei Grosskunden noch viel schmerzhafter aufschlägt als das Service-Cutting bei irgendwelchen Mittelständlern. Da ES sich sowieso fast ausschliesslich durch Inzest mit den anderen Konzerntöchtern am Leben hält, wird da eher das Licht ausgehen als befürchtet.
Re: T-Systems: Nichts mehr zu trinken auf Meetings (lanu)
kleinvieh macht eben doch nur mist. ;-)
http://www.dirk-ploss.de/2006/10/09/t-systems-mittelstand-aeh-baeh/" >T-Systems: Mittelstand? Äh-Bäh!
Re: T-Systems: Nichts mehr zu trinken auf Meetings (Crabber)
So kann es kommen, wenn man monate- ja sogar jahrelang versucht, sich mit Dumpingpreisen in Kundenprojekte einzukaufen. Die G+V Rechnung bleibt so natürlich ROT. Wenn dann am Ende auch die Qualität der Mitarbeiter den Dumping-Tagessätzen entspricht, reicht es nichtmal mehr für etwas Trinkbares.
Schade nur, dass mit diesem Verhalten das Preisgefüge einer ganzen Branche nachhaltig beeinflußt wurde. Andere große Beratungshäuser beobachten diesen Untergang jedenfalls mit größter Genugtuung. |
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