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13:25 Freitag, 06. Oktober 2006
Am 8. September 2006 berichtete die BooCompany über mögliche Verbindungen zwischen der MCG Medical Consulting Group, Herrn Adel Massaad, Herrn Guido Mecklenbeck und der Medical One AG. Bedauerlicherweise war die Darstellung in weiten Teilen unzutreffend, was wir an dieser Stelle richtig stellen möchten.
Wir berichteten, Herr Adel Massaad hätte sich in eine Focus-TV-Sendung im Jahr 2004 als plastischer Chirurg "Dr. Adel Massaad" eingeschlichen. Diese Darstellung war falsch. Richtig ist, dass der Pressetext zu der Sendung Herrn Massaad als "Dr. Adel Massaad" und als "plastischen Chirurgen" ankündigte. Im Untertitel der eigentlichen Sendung wurde er als "Gesundheitsexperte" bezeichnet. Das Landgericht Berlin hat mit Beschluss vom 28.8.2006 dem Gruner und Jahr AG & Co KG Druck- und Verlagshaus Hamburg (Stern) untersagt, zu verbreiten, Herr Adel Massaad habe sich gegenüber den Medien als promoviert ausgegeben.
Wir berichteten weiterhin, Herr Massaad wäre in der Vergangenheit Pressesprecher der MCG Medical Consulting Group GmbH gewesen. Diese Darstellung war falsch. Nach Angaben des Geschäftsführenden Gesellschafters der MCG Medical Consulting Group, Herrn Guido Mecklenbeck, ist Herr Massaad aus eigenem Antrieb wiederholt und ohne jede Berechtigung als deren Pressesprecher aufgetreten. "Herr Massaad war nie Sprecher unseres Unternehmens. Dass er sich dafür ausgegeben hat, hatte disziplinarische Konsequenzen. Dass er sich nicht daran gehalten hat, führte dazu, dass er nicht mehr bei uns arbeitet." Wir folgerten weiterhin aus dieser Aussage, insbesondere aus der Verwendung des Wortes "uns", dass Herr Massaad bei der MCG Medical Consulting Group GmbH in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt gewesen wäre. Diese Schlussfolgerung war nicht zulässig. Tatsächlich hat Herr Massaad bei der Kirchkamp & Mecklenbeck Consulting GmbH & Co KG als Projektmanager gearbeitet. Dieses Unternehmen ist nicht mit der MCG Medical Consulting Group GmbH identisch, auch wenn Herr Guido Mecklenbeck damals dort ebenfalls Geschäftsführer war. Die Firma wurde im Januar 2005 in die Poitz & Mecklenbeck Consulting GmbH & Co. KG umgewandelt. Wir berichteten weiterhin, zwischen dem Fernsehauftritt von Adel Massaad in einer SWR-Talkshow im Jahr 2002, in der sich Massaad als Familienvater und zufriedener Botox-Patient ausgegeben hatte, der erwähnten Focus-TV-Sendung aus dem Jahr 2004, in der er sich dem Vernehmen nach zu der Problematik unfachmännisch durchgeführter Schönheitsoperationen geäußert hatte, seiner vermeintlichen Tätigkeit für die MCG Medical Consulting Group sowie der Tatsache, dass die Klinikkette Medical One AG Kunde der MCG Medical Consulting Group ist, bestehe ein Zusammenhang. Diese Darstellung war falsch. Selbst die Tatsache, dass Guido Mecklenbeck als Geschäftsführer der Firma, bei der Adel Massaad beschäftigt war, gleichzeitig einer der Hauptaktionäre und Aufsichtsrat der Medical One AG war, lässt einen solchen Schluss nicht zu. Wir berichteten weiterhin, die MCG Medical Consulting Group GmbH sei eine "Düsseldorfer Marketingagentur für Medizinprodukte". Diese Darstellung war falsch. Die MCG Medical Consulting Group GmbH ist vielmehr eine Unternehmensberatung für Kommunikation mit Sitz in Düsseldorf, deren Kunden aus dem Medizin- und Pharmamarkt stammen. Wir haben weiterhin möglicherweise den Eindruck erweckt, dass die MCG Medical Consulting Group unseriöse PR betreibe und Menschen zum Verbrauch von Medizinprodukten veranlassen würde, die sie eigentlich nicht benötigten. Ein solcher Eindruck wäre falsch. Auch Herr Massaad hat zu keinem Zeitpunkt "schmutzige PR-Praktiken" betrieben. Weiterhin berichteten wir, Adel Massaad hätte als "Leiter des IFGA" und "Gesundheitsexperte" Panik vor Vogelgrippe inszeniert und vor den gesamtgesellschaftlichen Schäden von Erektionsstörungen gewarnt. Richtig ist, dass der BooCompany eine Pressemeldung vorliegt, in der Massaad mit mindestens 160.000 Toten infolge einer Vogelgrippe-Pandemie in Deutschland rechnet. Richtig ist weiterhin, dass der BooCompany eine Pressemeldung vorliegt, in der Massaad die Ergebnisse einer sogenannten "Levitra-Studie" vorstellt, die den Volkswirtschaftlichen Schaden von Erektionsstörungen in Deutschland auf 65,3 Milliarden Euro beziffert. Sollte aus der Darstellung jedoch der Eindruck entstanden sein, Herr Massaad habe zu einer Pressekonferenz geladen, um eine Studie über die Potenzpille Levitra vorzustellen und dabei den Eindruck zu erwecken, die Einladung sei zwecks Vorstellung dieser Studie erfolgt, so ist dies falsch. Eine solche Darstellung hat das Landgericht Berlin mit Beschluss vom 29.8.2006 dem Gruner und Jahr AG & Co KG Druck- und Verlagshaus Hamburg (Stern) untersagt. In einem ergänzenden Kommentar zu dem Beitrag haben wir weiterhin einen Auszug aus einer Sendung des WDR-Magazins Monitor vom August 2005 zitiert. Darin wird der Eindruck erweckt, das "Institut für Gesundheitsaufklärung" von Adel Massaad sei ein Ein-Mann-Unternehmen, das Interviewpartner in Ermangelung angemessener Büroräume an einem zugedeckten Billiardtisch empfangen würde. Weiterhin wird in dem Beitrag der Eindruck erweckt, der Pharmakonzern Roche als Hersteller des Grippemedikaments Tamiflu sei möglicherweise in die PR-Aktivitäten von Herrn Massaad zugunsten des Medikaments Tamiflu verstrickt. Der Westdeutsche Rundfunk hat im Hinblick auf die zitierte Monitor-Sendung eine Unterlassungserklärung abgegeben. Es ist daher davon auszugehen, dass diese Darstellung zumindest in Teilen nicht den Tatsachen entsprechen könnte. Quelle: http://www.boocompany.com
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