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08:04 Donnerstag, 05. Oktober 2006
Microsoft will mit dem neuem Betriebssystem Vista verstärkt gegen Produktpiraterie vorgehen. Neben dem offensiveren Auftreten gegenüber Geschäftskunden, bei der Verwendung von nichtlizensierter Software richtet sich das vor allem gegen die Normalverbraucher. Nicht mal eben Office vom Kumpel, weil man Exel braucht, die Folgen werden gravierend sein, so jedenfalls Ben Fathi, Vice President von MS.
Schutzmechanismen, die sehr weit gehen, sind im System verankert. Software wird künftig unbrauchbar gemacht, wenn innerhalb von 30 Tagen die Lizenz nicht nachgekauft wird. Der Internet Explorer geht dann nur noch für eine Stunde, täglich, Anwendungen auf der Festplatte lassen sich nicht mehr direkt öffnen, Outlook wird blockiert. Es geht mir nicht ums Bezahlen, es geht einzig und allein um die Tatsache, das Microsoft auf fremden Rechnern meint, tun und lassen zu können, was man will. Die Sicherheitsmechanismen wirken intern, eine Verbindung zu Servern von MS wird nicht mehr notwendig sein. Also, wer keinen sauberen Rechner hat, sollte umsteigen.
Da zeigt sich, wozu ein Monopol fähig ist. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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