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14:02 Donnerstag, 28. September 2006
Im Nachhinein hat man oft das Gefühl, dass man es auch hätte vorher wissen können. In diesem Fall ahnten wohl die meisten von Anfang an, dass der Verkauf der Handy-Sparte von Siemens an BenQ das Ende der Mobiltelefon-Produktion in Deutschland einleutet.
Nun ist die Katze aus dem Sack. Die Mutter aus Taiwan hat ihrer deutschen Tochter den Geldhahn abgedreht. Da diese, wie vormals Siemens, nichts als Verluste erwirtschaftet, bleibt nur noch der Gang zum Insolvenzgericht. Aber keine Sorge, die Telefone wird es weiterhin geben! Die Produktion wird eben nur nach Korea verlagert. Das nenne ich mal wieder ein gelungenes Lehrstück in Sachen Technologie- und Markentransfer nach Asien und Unternehmenssanierung. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Die sanierungsunwilligen oder -unfähigen Siemens-Manager waren ihr Sorgenkind los, können sich jetzt mit 30% Gehaltsaufschlag dafür belohnen und die Zentrale von BenQ ist weit weg. Wen interessieren da schon die 3000 Mitarbeiter in Deutschland!?
Quelle: http://www.n-tv.de/716034.html
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