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11:20 Dienstag, 19. September 2006
Die Gläserne Mülltonne hatten wir ja schon, auch den gläsernen DVD-Konsumenten, nun ist der gläserne Tourist angesagt.
Auf einer Insel geht eigentlich niemand verloren. Das ist also die ideale Umgebung, um ein Nobel-Alcatraz aufzuziehen. Sylt-Touristen sollen mit Handys RFID-Tags auslesen und dann mit Infos zu den jeweiligen Standorten versorgt werden , inklusive dem Weg zum nächsten Glas Champagner. Ein Bewegungsprofil ist dagegen Glaskugellesen. Das erinnert schon eher an das Tracking von Express-Sendungen.
Ist natürlich ausbaufähig: Der Umsatz des Touristen in der Gastronomie kann per Speisekarten RFID-Chip in den Datensatz integriert werden, ein Nutzer der nicht der gehobenen Syltzielgruppe angehört, bekommt dann nur Tipps für Frittenbuden mit altem Fett und Gammelfischen, usw. Das Unternehmen, das dafür die Fördergelder aus dem EU-Programms "e-Region PLUS" abgreift ist beLocal.de ein Produkt der Werbeagentur compress.media Die Pointe am Schluss: Projektpartner ist der DCT-berühmte Multimedia Campus Kiel Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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