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10:28 Sonntag, 10. September 2006
Sorry, Sandra Maischberger, aber die heutige Sendung ist Dein Tiefpunkt. Anne Kloake (oder so) hat irgendwann mal die Finger gehoben, aber keinen Ar... in der Sendung interessiert, warum wieso weshalb und deswegen wird die "Insolvenz" wie eine Krankheit behandelt - darf doch nicht, kann doch nicht sein, iiih, da wird man stigmatisiert, bäh, da zeigen welche mit Fingern...
"Insolvenz" ist somit laut sozi-liberaler Medienwelt eine ansteckende Krankheit, die verhindert, dass man über wirtschaftliche Dummheit und anmassende Selbstüberschätzung mit dauerhafter Arroganz redet und evt. solche Existenzen mit Herausnahme aus wirtschaftlichen Prozessen davor bewahrt, der eigenen Wirtschaft noch mehr Schaden zuzufügen, als schon geschehen. Man sollte also in dieser Situation gesellschaftliche Reputanz gewinnen, um möglichst viel Image-Schaden abzuwenden. Anne Koark hat viiieeel Reputanz:
"Nach einer Selbständigkeit seit 1996 gründet Anne Koark in 1999 gemeinsam mit einer Geschäftspartnerin ihr eigenes Unternehmen "Trust in Business", das ausländische Firmen in Deutschland aufbaut. 2001 wurde das Unternehmen als das Beste aus über 100 Unternehmen bundesweit mit dem Breakeven Award für Existenzgründer Internetzeitschrift Breakeven.de ausgezeichnet. In der nationalen und internationalen Presse und den Medien wurden Berichte über Anne Koark und ihr Unternehmen veröffentlicht. Ein Highlight der Tätigkeit von Trust in Business war u.a. die Betreuung von Begleitdelegationen des kanadischen Premierministers in Berlin und München in Februar 2002. Im März 2003, meldete Anne Koark für ihre Einzelfirma Insolvenz an. Damit war die private Insolvenz für die Mutter von zwei Kindern auch automatisch ausgelöst. Im offenen Umgang mit dieser Situation macht sie sich Mut auf ihre ganz eigene Art: Sie ist davon überzeugt, dass die Insolvenz nicht das Ende, sondern der Anfang ist." Soll heissen: Ich, die überrepräsentive Olle mit Affinität zu irgendwelchen Botschaftern, die ihre Ollen nicht mehr kontrollieren können, bin in Punkto PR heisser als Schifferscheisse und deswegen klopp ich auch noch meine in Hochglanz und Frauenehre gef***ten Brillis in den VC-Pool meines "Eigenkapitals" aka Scheidungsprämie ein, um den Dödeln vonner Bank gleich mal den Rock zu lüften. Wenn's schiefgeht... Sche*** was drauf, denn man kann ja heutzutage bei Medien-Schlampen wie Maischberger rumjammern, dass man als gescheiterte Unternehmerin auch noch als solche bezeichnet wird. Boah, wie ungerecht.... Wir werden anscheinend systematisch durchexerziert, um Blödheit und Dumpfsinn als Management-Tugenden No.1 zu etablieren. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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