1984.boocompany.com
dotcomtod auf geht\'s auf oder ab abwärts übel leidend das wars wohl
Erste Seite | Die Idee | Boo melden | Ruhmeshalle | Kommentare
 

Menü
Erste Seite
Die Idee
Boo melden
Ruhmeshalle
Kommentare
Newsfeed
Forum
DCT Archiv
Kontakt

Galerien
Insider
Boo
Final

Booshaft
Baron
eCards
Intern
Echo
Kolumne
Presse

Bootanischer Garten

Login
Benutzername

Passwort

Registrieren
Passwort vergessen





Get the Klip for boocompany.com
Add to any service

Blogliste
Lanu
Don Alphonso
Che
Hal Faber
Pud
Girl
Strappato
Sven Scholz
Jens Scholz
Thomas Knüwer
Dr. Dean
Spreeblick
Lumma
Wirres
Markus Grill
Sethos

Bloghoster
Twoday.net
Blogg.de
Blogger.de

Krankenkassen Krankenkassen: Leistungsloses Einkommen
KOLUMNE Krankenkassen von FA-Q

08:11 Donnerstag, 07. September 2006

Vorweg: dies ist eigentlich kein aktueller Boo, weil diese Eigentümlichkeit schon seit Jahren gang und gebe ist. Aber in den immer wieder aufflammenden Diskussionen um Minijobs und Kombilöhnen dennoch ganz interessant, auch mal einen bestimmten Aspekt dieser Eigentümlichkeit zu beleuchten.
Es geht um die Krankenkassen. Die erhalten nämlich seit Einführung dieser arbeitsmarktpolitischen Fehlleistung> Maßnahme jeden Monat ein bestimmt nicht geringes Sümmchen extra von den Minijobbern - ohne dafür auch nur einen Handschlag tun zu müssen. Denn:

Trotz der Krankenversicherungs/Rentenversicherungspauschale ist man durch Minijobs nicht krankenversichert und nicht rentenversichert. (Quelle: Wikipedia)

Denn an und für sich ist jeder Minijobber bereits kranken- und rentenversichert. Entweder über den regulär getätigten Job, über eine Familienversicherung oder durch die BA bzw. das Sozialamt. Warum also die Krankenversicherungen vom Arbeitgeber dennoch via der Minijobzentrale (derzeit in den Händen der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See) von der Pauschalabgabe in Höhe von 30,1% des Arbeitsentgelts immerhin den Anteil von 13% für sich beanspruchen, erscheint irgendwie nicht ganz schlüssig. Der Verwaltungsaufwand kann es wohl nicht sein, da die einzelnen Mitglieder der KV bereits erfaßt sind und verwaltet werden und die Hinzunahme eines Minijobs keine größeren Auswirkungen auf den Verwaltungsaufwand haben dürfte.

Vielleicht könnte man sich bis zu diesem Punkt noch auf ein zögerliches "okay, aber immerhin tun die Krankenkassen ja etwas für ihre Mitglieder" einigen. Wäre da nicht die die kleine, aber stetig wachsende Gruppe der Angeschissenen, die zwar einem Minijob nachgehen, aber aufgrund von Hartz IV keinen Schutz durch die Krankenversicherung mehr genießen. Wer nämlich in einem Konstrukt namens "eheähliche Gemeinschaft" lebt und mit einen Partner, der auch nur einen Cent über die Bemessungsgrenze hinaus verdient, eine sogenannte Bedarfsgemeinschaft bildet, ist nämlich raus aus dem ALG II und demzufolge auch ohne Kranken- und Rentenversicherung.

Und "400-Euro-Job" bedeutet keinesfalls, daß der Minijobber auch tatsächlich 400Euro/Monat verdient. Dies bräuchte es aber schon, um sich eine "freiwillige" Krankenversicherung leisten zu können und vielleicht von dem erarbeiteten Lohn wenigstens noch ein Taschengeld behalten zu können.
Denn die Krankenkassen kennen keinen "Sozialtarif" und nehmen grundsätzlich, was sie kriegen können. In Deutschland sind dies derzeit Beträge von ca. 111 - 160 Euro monatlich. Dabei bekommen die Krankenkassen doch jeden Monat...aber dies wurde bereits erwähnt.

Wenn in Zukunft also wieder mal die Debatte um "Sozialschmarotzer" hochkochen sollte (spätestens in ein paar Wochen, wenn die weitere "Optimierung" von Hartz IV im Bundestag zur Debatte steht), sollten auch die Krankenkassen eine gebührende Erwähnung finden. Denn was dem einen recht ist, kann dem anderen nur billig sein.





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: Krankenkassen: Leistungsloses Einkommen (derdodepapagei)
"Die Krankenkasse" (strappato)
Re: (FA-Q)
Re: "Die Krankenkasse" (derdodepapagei)
Re: (strappato)
Re: (derdodepapagei)
Ich habe mich mal um- und dummgegoogelt, (FA-Q)
Unter Fachleuten ein Thema seit Jahren, für die Öffentlichkeit sicher zu hoch... (schuster61)




Suche

Ältere Artikel
22. November
·Weggewappt: Landsberg und sein Bluetooth-LAN
21. November
·Bauer Verlag: Repro ist retro, Outsourcen ist in
·Lively mausetot
·Xing verliert den Chef (Update) ... doch nicht... oder doch? (Update 4)
·Post aus dem freenet-Königreich 3
·Ärger bei Solarwatt (Update)
20. November
·+EILT+ +Breaking News+ +BLITZ+
·Das Aus für watchberlin.de?
·Es knallt bei freenet
19. November
·Lights out on Park Avenue

 
Sämtliche Logos und eingetragene Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.
Für den Inhalt der gemeldeten Nachrichten, der Kommentare und der gesetzten Links, ist der Initiator des betreffenden Beitrages verantwortlich.