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CDU Brandenburg Der Internetrosenkrieg der CDU Brandenburg
BOO CDU Brandenburg von lanu

19:10 Donnerstag, 31. August 2006

Während sich die CSU Nabburg noch in der Formulierung von Onlineumfragen übt, macht die CDU in Brandenburg gleich Nägel mit Köpfen. Sie legt sich, aus welchen Gründen auch immer, mit ihrem Internetdienstleister an. Und das hat heftige Folgen. Der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Schoenland, Daniel Schoenland, fährt schwere Geschütze auf.
So behauptet er zum Beispiel, Generalsekretär Sven Petke und Landesgeschäftsführer Rico Nelte hätten systematisch den E-Mail-Verkehr der CDU-Minister überwacht. Er verweist auf reichlich Beweismaterial, dass er gesammelt habe und spricht von "Stasi Methoden". Die Website der CDU wurde zudem abgeschaltet, weil angeblich nicht gezahlt wurde.

Die CDU hingegen meint, der Vertrag sei gekündigt worden, weil Schoenland den Vertrag nicht erfüllt habe. Selbst wenn es so wäre, hat man dennoch ein Problem. Die Domain cdu-brandenburg.de gehört nicht den Christdemokraten, sondern Schoenland.

Ein wenig Schadenfreude ist ja ganz ok, doch ein Internetdienstleister, der im Hintergrund verfolgt, wo denn die Emails alle so hingehen und dies dann auch noch der Staatsanwaltschaft meldet, womöglich nur, weil er einen Auftrag verloren hat, der ist mir auch nicht geheuer.





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: Der Internetrosenkrieg der CDU Brandenburg (georgdrahtlos)
Dass der Online-Service-Provider den E-Mail-Verkehr überwachen »muss«, ist Wille derselben Regierungspartei.

Die Domain gehört einklagbar übrigens der CDU. Die Ursache für die Registrierung auf einen Dritten war wohl der gewöhnliche christsoziale Klüngel-. Ich muss weinen, und mich übergeben.
Re: danke für die hinweise (lanu)
ich will lieber gar nicht wissen, was ich alles nicht weiß.
ist das so? (lanu)
der provider darf lesen, der generalsekretär darf nicht? komische welt.

(notiz an mich): unbedingt mal mit meinem provider reden und beim nächsten mal wieder wählen gehen.
Re: (strappato)
Der Provider darf nicht lesen, er muss aber speichern. Hier hat der Provider nur ausgeplaudert, wie die mail-Weiterleistungen und Zugänge konfiguriert waren. Also die technische Seite.

Ist trotzdem nur eine schmierige Provinzposse unter Parteiklüngel.
Re: Der Internetrosenkrieg der CDU Brandenburg (nickpol)
Vielleicht macht ja die CDU-Brandenburg eine Art interne Rasterfahndung, mal sehen was dabei herauskommt. Ausserdem, wer auch immer dass Sytem administriert hat, der hat die Einstellungen vorgenommen und von Anfang an gewusst. Der Provider muss die Internetverbindungen speichern und jede Mail, sofern sie nicht verschlüsselt ist und auf dem Server liegt kann mitgelesen werden. Das ist allgemein bekannt. Aus dem Grunde sollte man seine mails verschlüsseln, wer schickt den Brief über die snail mail ohne Umschlag? Provinz Posse Brandenburg, so bringt man sich in dei Schlagzeilen.


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