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12:48 Montag, 28. August 2006
500.000 Mülltonnen wurden in Großbritannien, ohne Wissen der Kunden mit RFID-Tag-Technik ausgestattet. So die "Mail on Sunday". In den Bezirken Crewe, Nentwich, Peterborough, South-Northfolk, Woning und Devizes in Wiltshire haben die die Mülltonnen ID-Nummern, die jedem Bürger eindeutig zugeordnet werden können.
Damit soll das Wegwerfverhalten der Kunden überwacht werden, die Tonnen werden gewogen, bevor sie entleert werden.
Die RFID-Tags kommen unter anderem von der deutschen Firma Deister. Entsprechend waren die Schlagzeilen in der britischen Presse: Die Deutschen verwanzen unseren Müll. Das Verfahren ist in Deutschland auch in Städten wie Bremen, Köln und Dresden geplant. Damit will man eine verursachergerechtere Müllabrechnung realisieren. Alles schön und gut. Die sich daraus entwickelnden Datenbanken werden dann wohl in der Terrorabwehr und in der Strafverfolgung eingesetzt. Ich gebe zu, etwas paranoid, aber nicht ausgeschlossen. Sind solche Daten erst verfügbar, werden die Mülltonnen zum Info-Center staatlicher Behörden, man braucht dann nur noch den Müll, der dann auch RFID-Tags hat, auszulesen, das Müllupdate der Woche. Orwell lässt grüssen. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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