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08:32 Montag, 14. August 2006
Utz Claassen, derzeit noch EnBW-Chef, ist mächtig sauer. Und zwar auf die (un)heimliche First Lady Deutschlands, Sabine "Ich nick' alles ab, Hauptsache es bleibt neoliberal" Christiansen und den NDR.
![]() Zur Erinnerung: Herr Claassen hat derzeit ein klitzekleines Problem mit der Justiz, weil er ein paar Ministern der baden-württembergischen Landesregierung etwas Gutes tun wollte.
Und weil das den Herrn Claassen mächtig wurmt, wollte er den Justizminister des Ländles, Ulrich Goll, qua TV an geeigneter Stelle mal so richtig Jetzt tobt Herr Claassen (siehe Bild). Und will, daß eben jene Sendung, in der seine "Philippika" (O-Ton Hannoversche Allgemeine Zeitung) fehlte, wiederholt wird - inklusive seines persönlichen Inputs. Und zwar zu einer allgemein konsensfähigen Zeit, sonst werde es rauchen - eine entsprechende Klage sei bereits in Vorbereitung, ließ Herr Claassen via Pressesprecher wissen. Beim NDR indes zeigt man sich eher unbeeindruckt. Schließlich hat das Oberlandesgericht Hamburg dem NDR rechtgegeben und den Vorgang als "presserechtlich unbedenklich" gewertet. Und eine Wiederholung gäbe es auf keinen Fall - schließlich ist einmal Christiansen am Sonntagabend (sowie diverse Wiederholungen bei Regionalketten und den digitalen Zusatzangeboten) auch mehr als genug. Und wenn man mit Claassen anfängt, ständen bald auch alle anderen auf der Matte, die deren Meinung nach bei Sabine schlecht weg gekommen seien (was allerdings wiederum interessant zu werden verspräche). P.S.: Natürlich ist es ein unbewiesenes Gerücht, daß Herr Claassen die Energiepreise, die "sein" Unternehmen EnBW verlangt, drastisch anheben wird, wenn seinem Willen nicht Rechnung getragen werde. Aber man könnte es sich zumindest gut vorstellen... Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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