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16:29 Samstag, 29. Juli 2006
Das waren noch Zeiten, als der Kundenberater bei Computerland als einzige drei Marken-PC-Hersteller IBM, Apple und Toshiba nannte. Die Notebooks letzteren Herstellers waren erste Sahne. Aber dann kam die Zeit erst der Vobisse, Escoms und Comtechs, dann die von Saturn und Media Markt, schließlich die Rechner bei Lidl, Plus und Aldi sowie, im eher Toshiba-liken Segment, Dell direkt.
Das alles hat auf die Entwicklung des Marktes eine für Toshiba katastrophale Auswirkung gehabt, zumal ein Großteil der in Deutschland verkauften Geräte auch zu entsprechend hohen Löhnen in Deutschland produziert wurde. Das Braunschweiger Toshiba-Werk ist nicht nur für gute Produktqualität, sondern auch für ein guten Betriebsklima bekannt. Damit ist nun Schluss. Mangels Profitabilität soll es September nächsten Jahres dicht machen.Das hat letze Woche die Aktionärsversammlung in Japan beschlossen.
Betriebsleiter Rainer Schmitzke will diese Entscheidung allerdings nicht so einfach geschehen lassen, sondern hat angekündigt, sich für einen Erhalt des Werks starkzumachen. Bisher besagt die Planung, das Werk solle nach Asien verlagert werden. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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