1984.boocompany.com
dotcomtod auf geht\'s auf oder ab abwärts übel leidend das wars wohl
Erste Seite | Die Idee | Boo melden | Ruhmeshalle | Kommentare
 

Menü
Erste Seite
Die Idee
Boo melden
Ruhmeshalle
Kommentare
Newsfeed
Forum
DCT Archiv
Kontakt

Galerien
Insider
Boo
Final

Booshaft
Baron
eCards
Intern
Echo
Kolumne
Presse

Bootanischer Garten

Login
Benutzername

Passwort

Registrieren
Passwort vergessen





Get the Klip for boocompany.com
Add to any service

Blogliste
Lanu
Don Alphonso
Che
Hal Faber
Pud
Girl
Strappato
Sven Scholz
Jens Scholz
Thomas Knüwer
Dr. Dean
Spreeblick
Lumma
Wirres
Markus Grill
Sethos

Bloghoster
Twoday.net
Blogg.de
Blogger.de

Axel Springer Verlag Abgang: Köppel hat keinen Bock auf Springers Newsroom
BOO Axel Springer Verlag von FoolDC

18:58 Samstag, 22. Juli 2006

Roger Köppel geht zurück in die Berge. Der smarte Schweizer gibt die Chefredaktion der Welt ab und kehrt auf seinen alten Posten bei der Weltwoche zurück. Ein Nachfolger steht auch schon bereit, er kommt von der FAS.
Der Eidgenosse wird nicht nur der Redaktion vorstehen, sondern auch Mehrheitsaktionär der in Gründung befindlichen Weltwoche Verlags AG. Abgesehen von den positiven Effekten auf das eigene Geldsäckli folgt er damit dem Trend, Redaktionsleiter auch in die Verlagsleitung einzubinden. Es gab in den Medien mal was mit der Trennung redaktioneller von unternehmerischen Interessen, für die unter anderem der Chefredakteur einzustehen hatte. Aber hey, wir schreiben ein neues Jahrtausend, das ist Fortschritt.

Springers Obermotzki bedauert den Abgang des Schweizers. Er habe "den Modernisierungsprozeß der Welt und deren publizistische Profilierung weiter vorangetrieben", lobt Mathias Döpfner den Abtrünnigen. Als Vorstand hat Döpfner natürlich volles Verständnis, dass Köppel "der einmaligen Herausforderung, sich publizistisch und zugleich unternehmerisch zu engagieren, nicht widerstehen kann" und wünscht ihm "für seine zukünftigen Aufgaben viel Erfolg."

Man könnte es aber auch so sehen: Köppel hatte keinen Bock, seiner eigenen Entmachtung beizuwohnen und deshalb lieber die Heimreise angetreten. Denn Springers große Newsroom-Pläne sehen eine andere Gallionsfigur vor. Christoph Keese, von der FTD zur WamS geholt, soll der gemeinsamen News-Redaktion der Springerschen Print- und Online-Aktivitäten vorstehen, als Primus inter Pares, die da wären MoPo-Chef Carsten Erdmann, WamS-Stellv Romanus Otte, und eben Roger Köppel. Der ist jetzt aber weg, genau wie Jan-Eric Peters, das Mastermind hinter "Projekt Alpha" (gacker), wie die Newsroom-Pläne intern heißen sollen. Peters war Chefred der Welt kompakt und soll jetzt Springers noch zu gründende Journalisten-Akademie leiten.

Döpfner weint dem Schweizer aber nicht wirklich dicke Tränen hinterher und freut sich lieber auf den Neuen. Der heißt Thomas Schmid und ist bisher Ressortleiter Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Er soll baldmöglichst, spätestens aber zum 1. Januar 2007, in Berlin antreten. "Mit Thomas Schmid kehrt einer der profiliertesten Intellektuellen der deutschen Medienbranche zum Verlag Axel Springer zurück", jubelt der Springer-Boss. Ganz so, als könne er das beurteilen.





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)




Suche

Ältere Artikel
26. November
·Lycos, finally.
·HP: Weihnachten fällt aus
·Abschied von alter Ramsch-Idee
25. November
·So, liebe freenet-Mitarbeiter, dann wollen wir mal
·Staatsanwaltschaft Braunschweig: Dumm oder korrupt?
24. November
·freenet: Nicht so wild aufeinander losgehen
22. November
·Weggewappt: Landsberg und sein Bluetooth-LAN
21. November
·Bauer Verlag: Repro ist retro, Outsourcen ist in
·Lively mausetot
·Xing verliert den Chef (Update) ... doch nicht... oder doch? (Update 4)

 
Sämtliche Logos und eingetragene Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.
Für den Inhalt der gemeldeten Nachrichten, der Kommentare und der gesetzten Links, ist der Initiator des betreffenden Beitrages verantwortlich.