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21:10 Sonntag, 09. Juli 2006
...die Nutte kichert - hoffentlich
Tja, sieht wohl so aus, als wenn Peter Hartz, ehemaliger Personalvorstand des VW-Konzerns, nochmal mit einem blauen Auge und einem wunden Lauf davonkommt. Denn ein "internationaler Versicherungskonzern" hat sich bereit erklärt, den Schaden, den Herr Hartz verursacht hat, zu bezahlen - schlappe 4,5 Mio. Euro. Nun ist die Annahme, daß Herr Hartz den Schaden aus eigener Tasche begleichen müßte, wohl eher illusorisch, da Prostituierte nur äußerst selten die geleisteten Zahlungen wieder zurückerstatten, wenn es zu Unstimmigkeiten kommen sollte (die Fluggesellschaften, Hotels etc. werden das ähnlich sehen). Allerdings hat die Begründung, die VW für den Verzicht auf eine Schadensersatzklage gegen Hartz anführt, beinahe etwas putziges: Nur, wenn dem ehemaligen Manager vorsätzliches Handeln nachgewiesen werde, müsse er für den Schaden aufkommen. Ein solcher Nachweis sei jedoch schwer zu führen.
Hmm...da ist dem armen Peter doch glatt etwas entfallen. Man sagt ja auch, daß einem ein Ei aus der Hose falle; was immer dieser Spruch denn auch bedeuten möge. Zum Beispiel, daß die selbstauferlegte omerta, der sich Hartz, VW-Vorstand und Betriebsratsspitze derzeit unterziehen, in der Tat schon etwas mafiöses an sich hat. Vielleicht befürchtet man aber auch einfach nur, daß die Schlammschlacht erst so richtig losginge, wollte man den Herrn Hartz vor den Kadi zerren. Denn die 4,5 Mio. Euro sind beileibe keine Peanuts. Und ein Richter käme möglicherweise auf die Idee, einmal nachzufragen, aus welchen Quellen das Geld denn nun wirklich stammt. Und wer (außer der Creme de la Creme der Betriebsräte des Konzerns) sich von den Reisen nach Brasilien neben physischen auch andere Vorteile erhofft hat. NB: Sollte demnächst ein Herr Bernhard diese Meldung zum Vorwand nehmen, um bei den geplanten Entlassungen noch eine Schippe draufzulegen...es liegt selbstverständlich an den viel zu teuren Malochern am Band. Ist doch logisch. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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