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microsoft Computer-Benutzer verklagt Microsoft
BOO microsoft von nickpol

11:01 Freitag, 30. Juni 2006

Brian John hat vorm Bezirksgericht in Seattle Klage gegen Microsoft eingereicht. Grund hierfür ist ein Progrämmchen WGA (Windows Genuine Advantage), welches die Echtheit des verwendeten XP-Betriebssystems online überprüft. (Windows funkt nach Hause)
Als Begründung für die Klage wird angeführt, dass Microsoft die Überprüfung selbst als update oder systemwichtiges update darstellt. Letztlich wird der CD-Key überprüft. Informationen darüber, was das Programm eigentlich macht, kommen gar nicht oder nur sehr spärlich.
Insbesondere wird die Frage, was passiert, wenn der CD-Key nicht identisch ist. Es gibt Vermutungen darüber, dass der PC sich ausschaltet, eine erneute Produktaktivierung durchgeführt werden muss usw. Die zögerlichen Informationen von Microsoft leisten den Gerüchten einen grossen Vorschub.
Hinzu kommt, dass Microsoft offentsichtlich Praktiken benutzt, die sehr an das Sony-rootkit XCP erinnern. Also die ungefragte Installation eines Kopierschutzprogramms auf dem Rechner, beim abspielen von Sony-Musik-CDs.
Der Vorwurf gegen Microsoft lautet nun Verstoss gegen Verbraucherbestimmungen und gegen Anti-Spyware Statuten. Der Nutzer hatte bisher keine Chance, sich gegen die WGA Prüfung zu wehren, er wusste einfach nicht, was da installiert wird. das ist genau der Punkt. Microsoft schreibt seinen Kunden vor, was auf deren Rechnern passiert, der Versuch gegen Produktpiraterie vorzugehen ist nicht zu kritisieren. Es muss aber andere Wege geben, dieses zur realisieren. Mit dem Nutzer und seinem Computer.





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