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13:34 Donnerstag, 08. Juni 2006
Wenn wir die Ver.di nicht hätten, dann würden wir dank der von der FIFA eingefädelten WM 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche nur unserem Konsumverhalten erliegen und wären ständig pleite.
Zum Glück, dazu muss es dazu nicht kommen! Umzingelt von Feinden (Fifa, Einzelhandel, CIA und anderen) eilt uns die Ver.di zu Hilfe.
Denn Ver.di klagt für uns bereits in Thüringen, Nordrhein-Westfalen und in Sachsen-Anhalt gegen den verlängerten Zwang zu kaufen. Und all das tut Ver.di für mich, obwohl ich nicht einmal Mitglied bin. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: VER.DI schützt uns vor Konsum! (nickpol)
Das darfste nicht so eng sehen, die meinen es gut mit uns. Die wissen was wir wollen, auch wenn wir es noch nicht wissen.
Re: VER.DI schützt uns vor Konsum! (Georgdrahtlos)
Ich verstehe deine Aufregung nicht. Verdi vertritt ihre Mitglieder und sonst keinen. Dich nicht und mich schon gar nicht.
Re: (yetused)
Exakt deswegen ist es ja aufregenswert. Verdi versucht uns vorschreiben zu können, wann wir einkaufen zu gehen haben obwohl wir sie nicht damit beauftragt haben.
Re: Wenn die Guten böse sind (Georgdrahtlos)
Mit Ausnahme dieses Falles sind es deine Volksvertreter, die dir das vorschreiben. Ich kann mich nicht erinnern, hier schon mal einen Boo zum Ladenschlussgesetz gelesen zu haben.
Noch ein kleiner Exkurs in Sachen Personalpronomen (Plural): 1. Person: wir (die schreibenden Personen) 2. Person: ihr (die lesenden Personen) 3. Person: sie (die beschriebenen Personen)
Re: (yetused)
Eben. Ich und der Großteil Deutschlands sind nicht Mitglied verdis. De facto haben sie sogar sinkende Mitgliedszahlen. Dass sie sich trotzdem anmaßen für Deutschland und seine Bürger zu sprechen, finde ich unmöglich. Das soll der Staat selbst entscheiden ohne die penetrante Lobbyarbeit von verdi.
Trittbrettfahrer... (FA-Q)
Aber die Nichtmitglieder haben bislang auch hübsch davon profitiert, daß die Mitglieder einer Gewerkschaft ihre Knochen auch für die
Auf wessen Rücken die Freigabe der Ladenöffnungszeiten gehen, dürfte wohl als bekannt vorausgesetzt werden. Nicht umsonst verzeichnet gerade dieser Bereich der Dienstleistungen eine stetig wachsende Anzahl prekär beschäftigter und niedrig entlohnter Mitarbeiter.
Trittbrettfahren (till)
1)
Ich bin weder gewerkschaftlich organisiert, noch profitiere ich im Entferntesten davon von dem was die Ver.di tut. 2) Keiner muss auf einmal 16h arbeiten, nur weil der Laden länger auf ist. Es wird aber vielleicht jemand für die Zeit angestellt. 3) Bevor jemand sagt, "aber dann muss jemand noch so spät arbeiten". Ja, ich arbeite das öfteren noch so spät, und sogar am Wochenende. Total krass, oder? Busfahrer übrigens auch. Taxifahrer? Polizisten? Piloten? Lokführer? Zeitungsausträger? Kellner? To be continued! Die armen, armen Angestellten. Die bösen, bösen Arbeitgeber. |
Mir nach!
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