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12:25 Donnerstag, 01. Juni 2006
Eigentlich müsste das ein Boo für ADC sein, deren Umsätze sich schlechter entwickelt hatten als erwartet. Aber so, wie in der Not der Teufel Fliegen frisst, so schluckt der Telko-Ausrüster in der Not Mitbewerber. Der Telekommunikationsausrüster Andrew Corporation wird geschluckt: ADC, durch eine schlappe Umsatzentwicklung unter Druck seiner Aktionäre, übernimmt Andrew. Hierdurch entsteht ein Konzern mit einem jährlichen Umsatzpotenzial von 3,3 Milliarden Dollar (rund 2,6 Mrd. Euro).
Vor der vorher nicht angekündigten Übernahme meldete ADC für das letzte Quartal einen operativen Gewinn von 22,8 Millionen Dollar (17,95 Mio. Euro). Aktionäre und Analysten hatten wesentlich mehr erwartet. Nicht verwunderlich anhand der Bilanz vom letzten Jahr: Der Gewinn hatte im Vergleichsquartal bei 34,8 Millionen Dollar bzw. 27,4 Mio. Euro gelegen. Für das Gesamtjahr geht der Konzern von einem Umsatz in Richtung 1,1 Milliarden Euro aus.
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