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FIFA FIFA bringt Hotels in Bedrängnis
BOO FIFA von yetused

14:47 Mittwoch, 17. Mai 2006

Die FIFA will ja nicht nur an Merchandisingartikel und Eintrittskarten verdienen - nein, auch an der Buchung von Hotelzimmern wollte man teilhaben. Dumm nur, wenn keiner den Dienst wahrnimmt. Doch FIFA wäre nicht FIFA wenn man den Schaden nicht auf die Hoteleigentümer umwälzen könnte.
Da gibt es also die extra gegründete Vermarktungsgesellschaft WCAS. Diese soll Fußballfans, welche ein FIFA-Ticket erstanden und einen schnuffigen Goleo VI gekauft haben, gleich bei der Buchung von Hotelzimmern in den Spielstädten behilflich sein. Man macht ja schließlich Geld wo man kann.

Dazu werden im Vorfeld gleich mal im großen Stil Zimmer bei den Hotels gebucht. Schnell mal 8.000 im Namen der FIFA, zu festgelegten FIFA-Preisen, buchbar nur durch Interessenten, die über den FIFA-Dienst kommen. Die Hotels machen mit und freuen sich.

Blöderweise zieht die Werbestrategie nicht bzw. bleiben die Buchungen aus. Man sagt, die von der FIFA verlangten Preise seien zu stark über dem Standardpreis, Werbung wurde so gut wie nicht betrieben, Reisebüros und Ausland wüssten sogar gar nichts von der supi Vermarktungsidee.

Aber was macht man, wenn man FIFA heißt? Genau, man gibt das ungebrauchte Kontingent einfach zurück. 5000 von 8000 Zimmern wurden nicht gebucht - also zurück an Empfänger. Wie die Hotels die Zimmer, die sie im Vertrauen auf die FIFA nicht anderweitig vergeben konnten/durften, nun loswerden, ist fraglich. Gerade in Berlin hadern die Hotels nun mit ihrer Auslastung.

Hoffen wir, dass es nicht zu weiteren Opfern der FIFA kommt!





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Re: FIFA bringt Hotels in Bedrängnis (strappato)


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