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Freundin.de Insider packen aus: Für lau malochen bei Burdas Freundin!
INSIDER Freundin.de von DonAlphonso

09:13 Montag, 08. Mai 2006

Ach, die schöne neue Medienwelt und ihre alten Player: nachdem Verlger Hubert Burda den Erfolg der Blogs vertanden hat, machte man sich bei den deutschen Zeitschriften des Verlags daran, auch auf dieses Geschäftsfeld zu expandieren. "Unsere Blogs sind sehr gut refinanzierbar, weil viele Leser sie mit hoher Aufmerksamkeit verfolgen", plauderte man mit der Werben & Verkaufen im November letzten Jahres. Kaum zu glauben, wenn man den Arbeitsaufwand für ein gutes Blog kennt - aber bei der Burda-Zeitschrift Freundin schafft man das - mit Ausbeutung total.
Denn die 15 RedakteurInnen und aussenstehenden "Mitarbeiter" arbeiten in ihren Freundin-Blogs ohne Bezahlung. Zwar wird im Kochblog auf den Anzeigenmulti Nestlé verlinkt, aber glaubt man einem bei der Blogbar aufgeschlagenen (und etwas redseligen) Insider, fliesst dafür kein Cent:

So wird fürs Bloggen nicht etwa nur die Hälfte der Blogger bezahlt, sondern KEINER (die freundin-Redakteure werden für ihren Printjob bezahlt, nicht fürs Bloggen)! Nicht, weil kein Budget dafür möglich gewesen wäre, sondern weil wir uns unter Blogs etwas vorstellen, das man privat aus Lust und Laune macht. (Und es wäre nicht das erste Mal, daß eine Firma vom Privatvergnügen anderer profitiert.)

Ja, mit solch einer Sklavenmentalität macht das Medienmachen wieder Spass, Burda bekommt seine Blogs von guten Autoren für lau befüllt, und die haben ihren Spass. Geld verdienen vom ersten Click an! Arbeitsrechtler kriegen bei sowas zwar das kalte Kotzen, und der DJV müsste eigentlich einschreiten, aber warum denn, macht doch supi Spass! Bei solchen Löhnen muss man auch keine Angst haben, wie weiland die Vivi@n plattgemacht zu werden.

Tust Du bei der Freundin für lau schuften
tut das geld beim Burda prima duften
die Web2.0-Zukunft das Modell heisst
auch wenn Du auf Arbeitsrechte ...





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