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Google Wer Yahoo kritisiert, darf zu Google nicht schweigen
INSIDER Google von che2001

09:39 Montag, 08. Mai 2006

Kürzlich war bei rebellmarkt und boocompany von den Tätigkeiten von Yahoo im Bereich Bespitzelung bzw. Überwachung von Internetusern die Rede. Hier ist Yahoo jedoch keine Ausnahme. Bei Google hat eine dramatische Entwicklung eingesetzt. Insidergeschäfte der Vorstände haben Kursstürze der Google-Aktie nach sich gezogen.
So haben die Firmengründer Lawrence Page und Sergey Brin von Anfang November 2005 bis Ende Januar 2006 eigene Aktien im Gesamtwert von 9,4 Milliarden US-Dollar verkauft, CEO Eric Schmidt Aktien im Wert von 1,2 Milliarden Dollar, CFO George Rayes im Wert vom 348 Millionen Dollar und Sales Director Omid Kordestani sogar für 2,1 Milliarden Dollar. Die Vorstände werden seit 2004 mit einem symbolischen Jahresgehalt von 1 Dollar zuzüglich Stockoptions bezahlt, die sie fürstlich ausnutzen. So hat Schmidt gegenüber seinem früheren Jahresgehalt von 250 000 Dollar sein Einkommen auf diese Weise verfünftausendfacht. Diese Art von Insidergeschäften ist in den USA legal, hat aber das vertrauen der anleger nachhaltig erschüttert und einen Downturn der Aktie ausgelöst. Dieses Geld will Google nun wieder hereinholen, indem es für China zensierte Suchmaschinen entwickelt und die Daten der Nutzer speichert, um komplexe Nutzerprofile, regelrechte Bewegungsbilder der User zu erstellen.





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