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22:07 Freitag, 05. Mai 2006
Da unterschlägt ein Mitarbeiter der Chase Manhattan, die jetzt zu J.P. Morgan gehört, mal eben Anleihepapiere im Wert von umgerechnet gut 46 Millionen Euro. Ein Teil der Papiere wird tatsächlich eingereicht und ausbezahlt. Nur der Leiter der Buchhaltung im Wertpapiergeschäft von J. P. Morgan, Reinhard Kropp, sah in dem Laden durch und bemerkte die Unstimmigkeiten. Er informiert seine Chefs, die erstatten auch Anzeige. Doch statt dem Mann zu danken, feuern sie ihn.
Zwei Jahre brauchten die Herren aus dem Vorstand, um einen totsicheren Sündenbockplan zu schmieden. Kropp soll die Verluste aus dem Anleihendiebstahl mit einigen Buchungstricks verschleiert haben.
Erst zu diesem Zeitpunkt habe der Vorstand von den Vorgängen erfahren. Und die sind sich nicht zu blöd, das jetzt auch vor Gericht als Argument auffahren zu lassen. Die Einführung des Euros habt ihr aber mitbekommen, oder? Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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