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11:00 Donnerstag, 30. März 2006
Vor dem Spiel ist nach dem Spiel. Transparency liegt noch in Deckung vor dem Gewitter mit dem Gesicht im Dreck, da schickt sich der nächste Kandidat an, einen Blogger abzumahnen und ein nächstes Sautreiben anzuzetteln. Flyerpilot.de mag es nicht, wenn man über Erfahrungen mit ihrem Service berichtet. Was die Herren wohl am meisten wurmt, ist die Google Position des entsprechenden Beitrages in Hessis Weblog. Darum: UZI raus und Feuer auf den Blogger.
Es wird wohl noch andere erwischen, denn flyerpilot hat nicht nur zufriedene Kunden.
Neben dem üblichen Transparency-Kram wie Schmähkritik und und anderen Merkwürdigkeiten findet sich in dem Schreiben ein Hinweis, der mich an meinem Geschäftsmodell zweifeln lässt: "Ihre Seite verfolgt hier nicht den Zweck, neutral über Erfahrungen zu diskutieren, sondern ausschließlich das Ziel, Negativberichte über f. zu veröffentlichen und andere Konkurrenzunternehmen zu empfehlen." Um diesen Beitrag geht es. Ich gehe nicht davon aus, dass Blogland sich so schnell wieder auf die Hinterbeine stellen wird. Darum nur eine Bitte: Der Blogger würde sich über jeden aufmunternden Beitrag freuen. Das kann man ja machen, oder? Hier meiner: Stefan, ich drück dir die Daumen! via krambox Ursprungsbeitrag. Der Vollständigkeit halber: Servicewüste Deutschland, zweimal hatte ich bisher Drucksachen bei Flyerpilot bestellt. Und es wird nicht nochmal passieren - soviel ist sicher. Bei der ersten Bestellung wartete ich und wartete bis ich dann irgendwann nachfragte was mit der Bestellung los sei. »Ach ? die ist noch nicht bei Ihnen? Die ist aber schon raus, wir drucken nach und schicken sie dann raus?« Gut, dachte ich mir, kann ja mal passieren, man kennt ja die Zuverlässigkeit der Post. Die kamen dann auch irgendwann an und die Druckqualität war auch echt okay. Dann nochmals eine Bestellung, Mitte Dezember. Lieferzeit wurde angegeben mit 5-6 Werktagen. Wurde eh knapp mit den Feiertagen und dann hatten die wohl noch Betriebsurlaub. Okay, wirds halt 2005. Irgendwann vor zwei Wochen wurde ich dann doch ungeduldig und wollte wissen was mit den Drucksachen wäre. » Komisch, sind die noch nicht da? Dann sind die wohl verlorengegangen. Versandfehler, ob ich denn noch Verwendung habe, nachproduzieren, ?« Nein, natürlich habe ich keine Verwendung mehr, ich drucke sowas nur so zum Spaß, damit ich danach den Ofen damit befeuern kann patsch Heute dann nochmal bei der Hotline angerufen, einmal die Warteschleife angehört und rausgeflogen. Das ganze hab ich dann noch dreimal probiert und immer wieder wurde man aus der Warteschleife gekickt. Gut, eine kurze, deftige Mail hingeschrieben, dass ich bitte zurückgerufen werden möchte. NIX, nichtmal die Mail wurde beantwortet. Ich habe absolutes Verständnis dafür, dass was schief gehen kann. Auch mehrmals, man kennt das ja. Wofür ich aber absolut kein Verständnis habe ist, wenn man auf Nachfragen nicht einmal reagiert und man als (verärgerter) Kunde keine Information darüber bekommt was da vor sich geht. Geht die Firma den Bach runter oder was? Naja, Frust von der Seele geschrieben und Google freut sich - neues Futter für Leute, die sich vorher über Firmen und deren Verhalten erkundigen ? Update: Man redet miteinander. Ich persönlich finde den Versuch, es so darzustellen, als ginge es nur um einen Kommentar, nicht sehr überzeugend. Was hat denn die veröffentlichte Adresse mit "Unterlassung geschäftsschädigender Aussagen, einseitig negativer Berichterstattung zum Zwecke der Geschäftsschädigung (Schmähkritik)..." und einem Gegenstandwert von 250.000 Euro zu tun? Von dem Google-Quatsch mal ganz angesehen. Naja, vielleicht klappt es ja und alle haben sich wieder lieb. Update 2 Nix mit friedlichem Dialog. Mit einem Journalisten redet man natürlich anders als mit dem Betroffenen selbst. Update 3 Die Sache ist geklärt. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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