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Axel Springer Verlag Axel-Springer-Verlag wird zum Adreßhändler
BOO Axel Springer Verlag von Peter_H

07:52 Freitag, 10. März 2006

Wer einmal an der falschen Stelle seine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer hinterläßt, ist verratzt: Er wird von Call-Centern und E-Mail-Spammern beglückt. Sowas nennt man dann wohl "Freizeitglück"
Das soll gerade an den Kiosk gekommen sein, wie Werben und Versaufen berichtet udn hat nur ein Ziel: Die Adressen dussliger Zocker einzusacken und diese dann zuzumüllen:

"Freizeitglück ... setzt in erster Linie auf Unterhaltung, Rätsel und Gewinnspiele. Die Besonderheit: Jeder Beitrag ist mit einem Response-Element versehen; die Leser können etwa telefonisch oder per SMS an Gewinnspielen teilnehmen oder zusätzliche Informationen zu einzelnen Beiträgen anfordern. Damit stellen sie dem Verlag zugleich ihre Kontaktdaten zur weiteren Nutzung zur Verfügung."

Zukünftig muß man also gar nicht mehr so blöd sein, seine Daten auf geizistgeil.com oder rammeldichbloed.de zu hinterlassen - es reicht schon, so doof zu sein, ein Springer-Blatt zu kaufen. Ok, kein großer Unterschied, ich geb's ja zu - aber schon bezeichnend, daß Springer mittlerweile zu solchen Maßnahmen greifen muß, um Kohle zu machen. Als nächstes kommen Dialer, oder gibt's die schon?





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Re: Axel-Springer-Verlag wird zum Adreßhändler (andriz)


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