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09:42 Donnerstag, 02. März 2006
AOL plant für das Versenden von Massenemails eine Gebühr einzuführen. Damit will man erreichen, dass die versandten Mailss nicht in den Spam-Filtern der Internet-Service-Provider hängenbleiben, sondern in den Inbox-Ordnern der Kunden ankommen, insbesondere natürlich AOL Kunden.
Die Electronic Frontier Foundation hat den Protest auf der Seite www.dearaol.com organisiert. Die Gruppen befürchten, nicht zu unrecht, dass damit das Versenden von Mails zu einer "Klassengesellschaft " im Internet führt. Wer nicht in der Lage ist, für seine Mails zu bezahlen, muss befürchten, dass diese dann nicht den Empfänger erreichen, sondern in den Spam-Filtern der ISP´s hängenbleiben. Die Gruppen, Organisationen, die sich dem Protest angeschlossen haben, repräsentieren ca. 3 Mio. AOL Mitglieder.
Die ISP´s verdienen damit und natürlich AOL, Kunde 1.Klasse, Bezahl-Kunde, Kunde 2.Klasse, Schnorrer, nicht so wichtig, den jagen wir in das digitale Nirwana. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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