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13:18 Freitag, 17. Februar 2006
Schick angesiedelt sind sie, die Tariffallensteller: an der "Kö" in Düsseldorf. Sie "flashen" sich mit Tarifmodellen 1-10 durch die Republik und machen Kasse. Ständig modeln sie an den Zeitschlitzen rum. Time2Surf muss nun zu Kreuze kriechen und den Usern Geld zurückblechen. Unlängst haben die Cent-Sammler kurzfristig den "Flash 10" ums 87fache erhöht! Heute hat die Login Marketing GmbH die Hosen runtergelassen und eine "Abrechnungspanne" kleinlaut zugegeben.
Internet-by-Call-Nutzer müssen ständig auf kurzfristig angesetzte Tarifwechsel der Anbieter gefasst sein, sonst surfen sie unbemerkt zu teuren Minutenpreisen. Ein besonders krasses Beispiel liefert immer wieder der Provider Time2Surf: Kurzfristig abends mitgeteilt, dass mitternachts in vier Schmalband-Tarifen die Preise umgestellt werden. Das war erst Ende Januar wieder so.
Die Folgen sind für Nutzer dieser Zugänge, die den Tarifwechsel nicht bemerkt haben, gravierend. Wer also beispielsweise über den Zugang Flash 10 täglich zwischen 12 und 15 Uhr ins Netz geht, zahlte erst 0,08 Cent pro Minute, dann urplötzlich 6,99 Cent, die jede Onlineminute anfallen. Über den kurzen Zeitraum von drei Stunden beträgt die Preisdifferenz damit schon satte 12,43 Euro. Der Minutenpreis erhöht sich in diesem Zeitfenster um das 87-fache. Nach Angaben des Anbieters handelte es sich bei der Abrechnungspanne um einen so genannten Rating-Fehler: Im Berechnungssystem wurden geplante Tarifänderungen schon für einen Tag früher eingegeben, so dass die neuen Preise schon am 23. statt erst am 24. Januar abgerechnet wurden. Time2Surf, wie die Anbieter CyberGate, WallaOnline und ecosmos eine Marke der Login Marketing GmbH mit Sitz in Düsseldorf, nimmt immer wieder gravierende Preisänderungen in seinen Internet-by-Call-Tarifen vor, durch die unaufmerksame Nutzer schnell in die Kostenfalle tappen können. Kleinvieh macht halt ne Menge goldene Misthäufen. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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