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15:51 Mittwoch, 15. Februar 2006
Eigentlich haben sie diese Idee von Bearingpoint geklaut: Wenig lukrative Bereiche auslagern, verkaufen, Umsatzgarantien abgeben und dann nicht einhalten. Offensichtlich versucht das im Moment Siemens Business Services mit ihrer früheren Tochter Sinitec.
Wie die Gewerkschaft IG-Metall bekannt macht, will Siemens SBS nicht mehr so, wie früher abgemacht. Demnach werden bei der selbst kriselnden SBS Bereiche dichtgemacht, die eigentlich die Aufträge für die neue a&o iTec GmbH bringen sollten. Auch das mit den Zahlungen soll nicht so klappen, wie gedacht.
Für einen Kleinen wie a&o kann sowas schnell an die Existenz gehen. Man kann es natürlich auch anders sehen: Ein Gobal Player hat durch den Sale einer wenig lukrativen Sparte das Portfolio bereinigt, sich von einem Haufen teurer Mitarbeiter getrennt, und wenn das Unternehmen dann scheitert, hat Siemens gleich wieder eine neue Marktlücke. Und was ist das schon gegen einen Haufen Arbeitsloser - die zahlt sowieso der Staat. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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