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11:34 Mittwoch, 08. Februar 2006
Dabei sollte doch jetzt alles besser werden. Keine Diskussionen mehr um miese Arbeitsbedingungen, kein Ärger mehr mit Journalisten mit einer eigenen Meinung, kein Streit mehr mit Greenpeace. Lidls hat erstmals in seiner Firmengeschichte einen Pressesprecher und nun muss der schon wieder eine Mega-PR-Klatsche schönreden.
Greenpeace hatte die Petizidbelastung von Obst und Gemüse in Supermärkten untersucht. Lidl schnitt dabei nicht gut ab und wehrte sich mit einer Anzeigenkampagne. Kostenpunkt rund 1 Million. Dumm nur, dass man sich vom Chemischen Labor Piorr in Neulussheim reinwaschen lassen wollte, das aber gar nichts davon wusste.
Jetzt gab es eine eintweilige Verfügung auf Unterlassung. Piorr verlangt weiterhin von Lidl einen Widerruf. Da macht dem neuen Pressesprecher der Job gleich doppelt Spass, jede Wette. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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