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08:20 Donnerstag, 02. Februar 2006
Nickpol hatte es schon angekündigt: Berger Wild hat sich selbst die letzte Kugel verpasst. Der Insolvenzverwalter darf sich jetzt durch stinkende Berge umdeklarierten Rattenfleischs wühlen.
Die Erfolgsstory von Europas größtem Wildfleischhändler endet am Amtsgericht Passau, Aktenzeichen: 1 IN 39/06. Es steht zu befürchten, dass damit auch der eigentliche Skandal in den Schlachthausgulli gespült wird: Die Behörden sollen schon zeitig von den wilden Zuständen bei Berger informiert gewesen sein. Während in anderen Bundesländern fleischverarbeitende Betriebe auf den Kopf gestellt und dicht gemacht wurden, haben sich die bayerischen Kontrolleure auf die Schenkel gehauen.
Darauf eine schöne Rehkeule. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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