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Jung von Matt Jung von Matt kassiert Komponistenkohle
BOO Jung von Matt von Dr. Dean

19:16 Dienstag, 24. Januar 2006

Fast sieht es so aus, als ob der Jung vnn Matt die Begriffe durcheinander gehen. Fairness wäre, wenn die Bürger bzw. "Klowände" endlich ihr Maul halten. Und eine ähnliche Fairness verlangt JvM nun offenbar von Auftragskomponisten, denen man das Einkommen mopsen möchte - mit Hilfe des agentureigenen Musikverlags.
Der Verband Composers Club beklagte sich öfters schon über die Praktik eingeforderter Gratis-Pitches seitens Jung von Matt. Eigentlich sehr geil für eine Agentur: Man lässt die armen Komponisten einfach kostenlos schuften. Jedenfalls, wenn die Agentur den Auftrag nicht bekommt. Oder man zahlt reinweg garnichts, darauf verweisend, dass für die Komponisten irgendwann ein wenig GEMA-Kohle reinkäme.

Noch geiler: Man gründet einen Musikverlag names "White Horse", mit dessen Hilfe man sogar die GEMA-Kohle der Auftragskomponisten abgreift. Der Verband der Auftragskomponisten schreibt dazu in einem offenen Brief:

"Nun gibt es leider immer wieder Fälle, in denen unseriöse Auftraggeber die Vergabe von Kompositions- und Produktionsaufträgen an die Bedingung knüpfen, dass ihnen die Verlagsrechte an den Auftragswerken übertragen werden. (...) Natürlich handelt es sich bei einem solchen Auftraggeber nur um einen "Scheinverleger", der an der Entfaltung einer Verlagstätigkeit überhaupt kein Interesse hat und sich schlicht und einfach auf Kosten des Komponisten bereichern möchte. Diese Praxis der sog. "Zwangsinverlagnahme" ist sittenwidrig (...)"





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: Jung von Matt kassiert Komponistenkohle (ENOTTY)
Re: (che2001)
Re: Jung von Matt kassiert Komponistenkohle (noergler)
Verarschung als neue Leitkultur der Werber- und Medienbranche (Dr. Dean)


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