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18:02 Dienstag, 07. September 2004
Sicher ein Top10-Platz für die dümmsten Gründe, an denen ein Startup eingehen kann: Gay.ForU.de wollte via Online-Shop Poppers an gestresste Bizz-Developerinnen und dauerzappelnde Luve-Parodisten verkaufen. Im Kern erst mal eine gute Idee. Kleine Güter, hoher Preis, und, kaum zu glauben, keine Konkurrenz im deutschen Internet!
Nur ein klitzekleines Problem: Der verkauf von Poppers ist etwas, das schwarze Politiker gern als Drogenhandel bezeichnen. Das hat man bei Gay.ForU.de nicht gewusst, aber gut, dann macht man halt dicht:
Herzlich Willkommen auf unserer Homepage. Leider mußten wir unseren Versand einstellen. Wie wir erfahren mußten, ist der Verkauf von Poppers in und nach Deutschland wohl nicht erlaubt. Angeblich fällt Poppers durch gewisse Inhaltsstoffe unter das Medikamentengesetz und ist somit nicht frei verkäuflich. Wir danken allen unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen. So geht man in Deutschland also mit den Unternehmern um - kein Wunder, wenn es keine Arbeit gibt und die Leute Montags demonstrieren. Mit Poppers wär das nicht passiert! Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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