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21:24 Freitag, 02. Juli 2004
Der geplante Einstieg von Medion bei dem schon seit geraumer Zeit in schwierigem Fahrwasser schlingernden Notebook-Zusammenschwarter Gericom ist akut gefährdet. Unterschiedliche Auffassungen über den Inhalt der geschlossenen Verträge machen die geplante Gericom-Stabilisierung zur Zitterpartie.
Gericom-Gründer und -Obermotz Hermann Oberlehner mag sich nicht von einem 24,9-Prozent-Aktienpaket trennen, das Medion aber zusteht, wenn sie ihre vertraglichen Verpflichtungen im Bereich Synergiefindung und Logistik erfüllt haben. »Habt Ihr nicht!« sagt Oberlehner. »Haben wir wohl! Her mit den Wischen!« sagt Medion.
Gericom ist sich selbst nicht einig, was sie davon halten sollen. Der Sprecher Ingo Middelmenne hat noch Hoffnung, für den Aufsichtsratsvorsitzenden Stefan Pierer ist der Deal dagegen »geplatzt«. Er meint, Medion könnte nur noch eine Komplettübernahme versuchen oder es ganz sein lassen. Sollte der Deal über Bord gehen, so sei das »für die Gericom mit Sicherheit nicht das Ende oder Aus«, so der Sprecher. Was soll er auch sonst sagen? Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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