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01:15 Freitag, 11. Juni 2004
"I invest in people not in ideas", so der Ausspruch eines nicht näher bekannten Venture-Capital-Gebers. Das ist nicht von mir, sondern so beginnt die neue nicht habilitierte Kollmann-Kolumne. Hoffentlich hat der unbekannte VC-Geber nicht in die Unternehmungen des Kieler Trolls investiert.
Denn dann legt Herr "Professor" wieder richtig los: Was macht eigentlich eine "Gründerpersönlichkeit" wie Bill Gates oder Ferdinand Porsche aus? Der historisch richtige Augenblick? Das Glück eines Großauftrags von IBM oder einer gerade laufenden Weltkriegsvorbereitung? Alles falsch.
Nein, den richtigen "Jockey" für das Unternehmenspferd macht eine Kombination von allem, was banal ist und gut klingt, mag es sich auch untereinander widersprechen wie Kontrollüberzeugung und Selbstverwirklichung, Risikoneigung und Stabilität, sowie natürlich ein guter Haarwuchs, gerade Zähne und nicht zu starker Körpergeruch. Nur die letzten drei habe ich aus Dilbert hinzugefügt. Das durfte ich auch, denn, so K. (ich liebe seine entschuldigenden Zurückrudersätze) "Eine derartige Aufzählung kann selbstverständlich auf keinen Fall den Anspruch haben, sich durch Vollständigkeit der Charakteristika auszuzeichnen." Klar, Kolli. Derhalb muss der Gründer erfolgreiche auch gaaaaanz besonders "extrovertiert" sein, zum Beispiel ständig für dünnes Zeilengeld banale Kolumnen auf mm schreiben, die außer auf DCT keiner liest noch je einer lesen sollte. Aber lassen wir Herrn "Professor" K. den Schluss: "Die Anforderungen an eine Gründerpersönlichkeit sind hoch und nur selten lassen sich alle Eigenschaften bei einer Person auch tatsächlich feststellen." Sehr richtig. Hätte ich auch drauf kommen können. Gilt auch für nicht habilitierte Professoren. Vor allem gilt es hier für die nicht feststellbare Eigenschaft eines Kolumnisten, etwas anderes verfassen zu können als banales Gelaber. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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