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V.I.P. GmbH V.I.P.: Erotikwecker stöhnt sich zu Tode.
FINAL V.I.P. GmbH von Lebemann

14:59 Dienstag, 06. April 2004

Schräges Pflaster Berlin, 1999. Im Schatten der keimenden Investitionsruinen wachsen bizarre Ideen zu wirren Konzepten, dann zu echten Firmen heran. Zickenbartträger und und grungig gepushupte Grafikdesignschmeisserinnen kommen bei Firmen wie der V.I.P.
Virtual Phone Service, unter, die sich mit Stöhnen ihr Geld verdienen wollte.

VIP bot einen ungewöhnlichen Service, anders als die übliche Erotik-Lines. Sie riefen Dich an, nicht umgekehrt : dem notorischen Langschläfer (gibt es im sozialverwöhnten Berlin, der Stadt wo die blosse Existenz über Jahre langte, um Gesamtversorgt zu werden, überhaupt andere ) wurde pünktliches Aufstehen garantiert.

Der "VIP-Wecker", damals ab so 80 PF pro Wakeup-Call, für den Luxus-Service mit erotisch verhangenen Stimmen diverser Promi-Imitatoren so um zweifuffzich (!) sollte VIP zu einem dem Namen angemessenen Ruhm und Reichtum bringen.

Eine Dienstleistung, die in ihrer Einzigartigkeit bestimmt nicht die Welt die Hände vor dem Kopf zusammenschlagen liess. VIP hatte selber die Existenz von Weckern, ob solo, im Radio, im Handy oder anderswie, schlicht verschlafen. Wen wundert das in Berin denn schon ? Dort verschäft man gerne vieles, im Zweifel auch gerne das eigene traurige Dasein.

VIP entschlummerte mangels Usern (die Bösen sind schon wieder schuld), der Zickenbart rasiert sich und sucht um Anstellung bei der Sparkasse, die Grafikerin kann sich noch aussuchen zuende zu studieren oder ein Kind zu kriegen.

Berlin 2004, halt. Im Carras ist ab 18 Uhr happy hour. G+T für 3 Euro.






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Re: V.I.P.: Erotikwecker stöhnt sich zu Tode. (mr94)




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