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Plasmaselect AG Das Märchen von Plasmaselect und dem bösen Staatsanwalt
BOO Plasmaselect AG von biofuzzy

14:14 Mittwoch, 17. März 2004

Vor langer, langer Zeit, als es noch den Neuen Markt gab (ja Kinder da kann sich Opa noch dran erinnern), gab es im schönen Teterow in einem MacPomm genannten Land eine friedliche kleine Firma.Die hatte die tolle Idee, mit besonderen Schwämmen (für die Klugscheißer: Adsorber) das Blut anderer Leute zu reinigen.
Und weil das eine so tolle Idee war, hat das Land MacPomm, obwohl es der reichsten eines nicht ist, viel viel Geld spendiert. Dadurch sollten viele Knaben und Mägdelein in dieser Gegend, in der es sonst so wenig Arbeit gibt, von den unziemlichen Spielen mit Bierflaschen und Springerstiefeln ferngehalten werden.

Sogar König Ringstorff kam zur Eröffnung des prächtigen Palastes, den sich die Fürsten der Plasmaselct für 56 Mio DM (ja die gab es die noch) gebaut hatten. Der König wollte ja auch sehen, wo sein Geld (mindestens 16 Mio) hingekommen war.

Doch dann, oh weh, wurden die Schwämme nicht gekauft. Nur ganz wenige Leute wollten sich ihr Blut polieren lassen und das, obwohl die Fürsten nochmals Geld für ganz wichtige Forschung ausgegeben hatten (nun gut, es war zum großen Teil wieder vom König gekommen).

Weil das Geschäft nun so Scheiße - oh hoppla hat der Opa da das böse Wort benutzt? - Also, weil das Geschäft so schlecht ging, hat man andere Firmen gekauft, die schönere Waren feilboten. Schließlich hat man den großen Palast an einen anderen reichen Fürsten (Milyteni) verkauft und sich in das weit, weit entfernte Bayernland aufgemacht. Dabei hat man dann auch gleich den alten Fürsten abgesetzt und einen neuen, der sogar Professor war, auf den Thron gehoben.

Nachdem die Fürsten schon im Jahre 2002 geglaubt hatten, die große Umkehrung (turn-around) gemacht zu haben, war es dann 2004 endlich wirklich so weit.

Doch Kinder, wie heißt das alte Sprichwort: Mit fremden Gelder prassen, das tut der Staatsanwalt sehr hassen.

Und so kam er nun, der Sheriff von Rostock, und hat die Fürsten beschuldigt 6,5 Mio DM für sich selber und gar nicht für die tolle Forschung verbraucht zu haben.


Oh da ging ein Wehklagen durch das Fürstentum der Plasmaselect. Eilfertig verkündete der neue Fürst, er halte die Vorwürfe für haltlos und außerdem müsse sich der böse Staatsanwalt an die alte, alte Plasmaselect Firma von damals halten. Er der neue Fürst und die neue Plasmaselect im Bayernland sei davon gar nie nicht betroffen.

So Kinder, jetzt wo es am spannendsten ist, hört der Opa auf. Bald erzählt er euch den Rest der Geschichte. Wer weiß, vielleicht kommt ja noch eine Prinzessin drin vor, oder der Staatsanwalt ist in Wirklichkeit ein Prinz oder der neue Fürst ein Frosch.

Gute Nacht sagt euch euer Opa biofuzzy.





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Re: Das Märchen von Plasmaselect und dem bösen Staatsanwalt (biofuzzy)


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