1984.boocompany.com
dotcomtod auf geht\'s auf oder ab abwärts übel leidend das wars wohl
Erste Seite | Die Idee | Boo melden | Ruhmeshalle | Kommentare
 

Menü
Erste Seite
Die Idee
Boo melden
Ruhmeshalle
Kommentare
Newsfeed
Forum
DCT Archiv
Kontakt

Galerien
Insider
Boo
Final

Booshaft
Baron
eCards
Intern
Echo
Kolumne
Presse

Bootanischer Garten

Login
Benutzername

Passwort

Registrieren
Passwort vergessen





Get the Klip for boocompany.com
Add to any service

Blogliste
Lanu
Don Alphonso
Che
Hal Faber
Pud
Girl
Strappato
Sven Scholz
Jens Scholz
Thomas Knüwer
Dr. Dean
Spreeblick
Lumma
Wirres
Markus Grill
Sethos

Bloghoster
Twoday.net
Blogg.de
Blogger.de

Freenet Freenet: Wozu zensieren, wenn man seine Gegner doch in die Pleite klagen kann?
BOO Freenet von Peter_H

08:38 Dienstag, 16. März 2004

Langsam haben wir amerikanische Verhältnisse - nur umgekehrt: Nicht der Kunde verklagt das Unternehmen auf Millionen, weil er sich den McDoof-Kaffee auf die Weichteile gekippt hat, sondern das Unternehmen seine ohnehin schon von schlechtem Service gebeutelten Kunden, wenn diese es wagen, öffentlich zu meckern.
Nachdem Freenet zwei Webseiten unzufriedener Kunden zunächst im Stile Büssows in den hauseigenen Proxies blockte, damit zumindest die eigenen Kunden keine solchen Feindsender mehr hören konnten, kam man dann irgendwann darauf, daß es doch viel effektiver ist, die bereits einmal mit schlechter Ware abgezockten Kunden nochmals fett abzuzocken: Mit Abmahnungen!

Das von zweifelhaften, auch öfters unter dem Namen Tanja (sic!) agierenden Anwälten eingeführte System der Geldbeschaffung mittels Abmahnung funktioniert im Internet ja nur zu gut und wird inzwischen nicht mehr, wie einst gedacht, zwischen Wettbewerbern sondern vorzugsweise von großen Unternehmen gegen Privatleute angewendet. Zunächst waren dies staatliche und halbstaatliche Firmen, nun bedient sich auch die Privatwirtschaft dankbar der Abmahnkeule.

Gegen einen der Freenet-Kritiker, Dirk Hertfelder, erging eine Abmahnung mit nur 24 Stunden Frist und einem Streitwert von 100.000 Euro, was alleine für die Freenet-Anwaltsrechnung an Hertfelder einen Betrag von etlichen 1000 Euro bedeutet. Auch wer auf die Seiten der Kritiker linkt, wird per Abmahnung abgelinkt. Da nur wenige Medienhäuser nicht selbst zu den Abmahnern gehören und deshalb solche Dinge totschweigen, ist aus dieser Richtung für Freenet wenig zu befürchten.

Die anderen freenet-kritischen Webseiten sind nun ins Ausland gewandert. In Deutschland ist es mit der Freiheit nicht weit her, schon gar nicht, wenn das strittige Unternehmen "frei" als Namensbestandteil trägt. Die PR-Abteilung von Freenet liegt dagegen entweder im Koma oder ist völlig unfähig, denn die Kritiker kann man mit Anwälten totschlagen, die Kritik aber nicht. Dazu müßte ja ein ordentliches Produkt her und das ist offensichtlich nicht machbar.





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: Freenet: Wozu zensieren, wenn man seine Gegner doch in die Pleite klagen kann? (HansMeise)
Re: Freenet: Wozu zensieren, wenn man seine Gegner doch in die Pleite klagen kann? (theewok)




Suche

Ältere Artikel
14. November
·Baron der Woche: Robert Basic
13. November
·elbeteam-Nachfolger cobu pleite?
12. November
·Ding Dong Kazzong
·Papiergroßhandel: Absprachegemäß verurteilt
·Baron der Woche: SPD
·jamendo: User generated content bei fortlaufenden Usern?
11. November
·Draftfcb : Wirtschaftskrise erreicht Hamburger Werbeagentur
10. November
·Stilvoll enden mit schutzgeld.de
09. November
·PC Games Hardware erwischt
08. November
·Vögel-Verlag: Bei uns stirbt keiner am Schreibtisch!

 
Sämtliche Logos und eingetragene Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.
Für den Inhalt der gemeldeten Nachrichten, der Kommentare und der gesetzten Links, ist der Initiator des betreffenden Beitrages verantwortlich.