08:29 Sonntag, 29. Februar 2004
Wenn Muttern früher nicht wollte, daß Klein-A_Friend die schmutzigen Wörter aufschnappt, die der betrunkene Landstreicher auf der anderen Straßenseite gröhlte, hielt Sie mir einfach die Ohren zu. Geholfen hat das allerdings wenig.
Freenet arbeitet inzwischen anscheinend mit der gleichen Methode. Nachdem man nicht will, daß Freenet-Kunden etwas schlechtes über den eigenen Provider hören, hält man ihnen auch die Ohren zu - sprich: Man verdreht den Proxy so, daß anstelle von
www.freenetbeschiss.de.vu oder
www.dirk-hertfelder.de nur noch Freenet-eigene Seiten angezeigt werden.
Anscheinend zählt zu den seltsamen Geschäftspraktiken von Freenet, wie
falsche Abrechnungen oder
Lohndrückerei im CallCenter, jetzt auch die Zensur.