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Siemens Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten
INSIDER Siemens von dausi

14:37 Mittwoch, 21. Januar 2004

Denn es gehört zur freiesten Freiheit, bar jeder Sicherheit zu leben, auch dass man sich auf dem Weg zur absoluten Freiheit vom Ballast des Materiellen befreien muss und dass die Perspektive auf abenteuerliche Winteraufenthalte unter der Brücke und in Bahnhofsmissionen auch als Chance und kreatives Stimulans zur individuellen Selbsterfahrung begriffen werden kann.
So lehrt es der Buddhismus. Siemens Mitarbeiter wollen immer öfter diesen Weg gehen. Woran liegts!

Siemens ist gezwungen in allen möglichen Kanälen nach unzähligen Mitarbeitern zu fahnden.

Bei der dritten Abbau-Welle bei Siemens Mobile ICM N war bei 360 abgebauten Mitarbeitern nur eine einzige Kündigung nötig. Genüßlich erwähnt der Siemens Rechtsanwalt vor dem Arbeitsrichter, daß es diesmal beim Personalabbau am Standort Martinstraße nur eine einzige Klage gegen Siemens gegeben hat.

In Wahrheit ist es ein mit dem Buddhismus bereits ausgiebig vertrauter Greencardler , der nicht abgebaut werden will.

Allerdings kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Siemens diesen, sagen wir mal Religionseifer bewusst und handfest "fördert".

Einer Mitarbeiterin die zugleich den Widerstand der in der sogenannten 1. Welle Gekündigten maßgeblich koordiniert, wurde fristlos gekündigt weil ihr unterstellt wird, in einer privaten Email über den Suizid einer vom Personalabbau betroffenen Kollegin berichtet zu haben.
Anderen Gekündigten wird in Kasernierungsaktionen wie Zielstattstraße, Greifswald oder Flughafen München die Abschottung und Aussonderung von den Nichtgekündigten deutlich und hautnah vor Augen geführt.
Gerüchte über sogenannte schwarze Listen machen die Runde, auf denen unliebsame weil unbequeme Mitarbeiter vorgemerkt sind, um sie vor jeglichem Erwerbseinkommen auszuschliessen.

Buddhismus in seiner reinsten Form sozusagen.

Auch die neuen Kündigungsschutzgesetze von Herrn Clement werden die religiöse Zuwendung zu asiatischen Religionen und deren Philosophien drastisch fördern.

Unverständlich für all jene, die sich Atheisten nennen, wieso Siemens aus betriebsbedingten Gründen und mit Zustimmung des Betriebsrates Mitarbeiter entlassen kann.

Schon derzeit verfügt Siemens über ein Finanzpolster von etwa 12 Mrd. Euro.

Auf der Hauptversammlung am 22. Januar 2004 will sich Siemens zudem die Ausgabe von Wandelanleihen mit einem Volumen von 11,25 Mrd. Euro bis Anfang 2009 genehmigen lassen.

Trotz ausserordentlicher Milliardengewinne an Siemens-Startups wie INFINEON kann Siemens Tausenden von Mitarbeitern Betriebsbedingt d. h. aufgrund einer existentiellen Bedrohung der Firma wegen Geldmangels kündigen bzw. zu sogenanntem "freiwilligem Ausscheiden" motivieren.

Für einen normal veranlagten und geistig gesunden Verstand ist dies nicht auf den ersten Blick nachvollziehbar.
Herr Wolfgang Clement, der Sozialdemokrat, sollte als Arbeitsminister richtigerweise diesen Sachverhalt mit seinen gesetzlichen Regelungen in Zusammenhang bringen.

Laut Bundeskanzler Schröder
wurden von 2000 bis 2002 insgesamt Gelder in Höhe von 600 Mrd. Euro an Deutschen Börsen vernichtet. Hier waren vor allem auch Kleinanleger betroffen.
Täuschungen und
Tricksereien sind in diesem Business nicht ausgeschlossen.

Den Personal Abbaumassnahmen gehen immer sogenannte Analysen der Geschäftsprozesse durch namhafte internationale Top Management Consultants voraus. Zugrundegelegt werden Expertisen und Markstudien, sogenannte Businesspläne der Top Management Consultants.

Dann werden Mitarbeiter für überflüssig erklärt. Der sogenannte Head Count beginnt. Die Methodik ist immer gleich, denn sie hat sich sehr bewährt.

Am meisten Geld ist damit verdient, dass man den Mitarbeitern Geldzahlungen aufkündigt zum Beispiel durch Kündigung des Arbeitsverhältnisses.

Weil am bekanntesten, ist bei den Top Management Consultants an erster Stelle
Mckinsey & Co.
zu nennen. Desweiteren
Roland Berger ,
BCG (Boston Consulting Group) ,

Accenture
, (früher Anderson Consulting) und natürlich auch
Bearing Point , (früher KPMG Consulting).
Es gibt auch noch andere.

Mitarbeiter werden zu sogenannten Minderleistern erklärt, denen man - um schlimmeres für den Fortbestand der Firma zu verhindern - , sofort kündigen muss.

Eloquente Top Consultants liefern zugleich entsprechende Vorgehensweisen und Massnahmen zur Umsetzung der Abbaubeschlüsse. Die spezifische   Meinung gegenüber Siemens ist leider - zumindest bei Teilen der Bevölkerung - katastrophal.

Da verwundert es nicht, dass derjenige der von Siemens "zwangsgecountet" wurde, und das können Zehntausende pro Jahr sein, eine ganz und gar schlechte Prognose hat.
In Indien ist es so, dass die Heiratschancen eines Mannes sich nach seiner Ausbildung und seinem Beruf orientieren.

IT-Spezialisten soll es bereits wie Sand am Meer geben.

Wer gegen Siemens Kritik äußert, muss mit Siemens Schadenersatzklagen rechnen.

Das Landgericht München ist einem Siemens-Antrag Ende letzten Jahres unverzüglich gefolgt und hat den Streitwert in Bezug auf die Namensnennung der ISW Broschüre "Schöne Neue Siemens Welt" auf 2 Millionen Euro festgesetzt. Der Gang durch die Instanzen, zu dem Siemens entschlossen war, hätte das Institut ISW in München mit weit über 100.000 Euro allein an Gerichts- und Anwaltskosten belastet.

Doch die erhoffte "Befreiung" die den Mitarbeitern in absolut radikaler Weise nahegebracht wird, so dass sie gerne freiwillig von Siemens gehen, sieht eher radikal als sanft aus.

Das Arbeitsamt unter dem Vorstand Florian Gerster scheint stark auf werbewirksamer Aussendarstellung in den Medien bedacht zu sein. Sie heisst jetzt Arbeitsagentur. Die Erwerbslosen sehen darin für sich vielleicht einen Gewinn.

Wie sieht die empfundene und erfahrene Realität der Betroffenen Erwerbslosen ansonsten aus?

Die allgemeine Wirtschaftslage scheint katastrophal.

Bei der Suche nach einem minimal ausreichenden Erwerbseinkommen oberhalb der Sozialhilfe, wird man mit allerlei ungeahnten Prüfungen und Erschwernissen konfrontiert.

Erwerbsuchende werden mit allen nur erdenklichen Aussagen und Verhaltensweisen der Firmen vertraut, die die Betroffenen auf eine tatsächlich nur vorgegaukelte Erwerbseinkommensmöglichkeit , gleichsam einer Reklame der Firma schliessen lassen.

Weil es offensichtlich
keinerlei
bezahlte
Arbeit
    
mehr
    
gibt
, werden Erwerbslose als arbeitscheu verunglimpft und damit die öffentliche
Meinung und die
Arbeitslosenstatistik
geschönt.


Ist das wirklich eine Leistung, die die Regierung Gerd Schröder mit seinem Team Münte, Wolfi, Flo und vor allem auch dem Hansi (in Bayern sagt man Hanse!!) dem Wähler vermitteln kann?!

Weil man aufgrund der mittlerweile aussichtslosen rechtlichen Möglichkeiten bei einem Kündigungsbegehren der Firma einen sogenannten Auflösungsvertrag unterschreibt, um nicht durch Mobbing vor allem
körperlich und seelisch
zerstört zu werden, erhält man eine Sperre vom Arbeitsamt, gleichzeitig fällt man damit wieder aus der Arbeitslosenstatistik .


Bei einem Durchschnittsverdiener kann dies zusätzlich zum Arbeitsplatzverlust einen weiteren Verlust von locker mal 5000 Euro bedeuten. Allein bei den 359 Ex-Siemensianern könnte Florian Gerster so um die 1.975.000 Euro sparen. Das lässt sich sehen. Bei einer Hochrechnung auf Tausende von Siemensianern pro Jahr wird einem fast schwindelig.

Das könnte sich lohnen, aber wie?

Ein Arbeitssuchender läuft solange zu sinnlosen aber aufwendigen Bewerbungsgesprächen, bis die erste Firma sagt, der will nicht arbeiten. Damit kann dann eine Sperre verhängt werden und der Kreislauf schliesst sich.

Arbeitssuchende ohne Leistungsanspruch haben keinen Grund, sinnlose, zeitaufwendige und teure Bewerbungen bei nahezu jedem zu führen, der vorgibt eine Arbeitskraft zu suchen.

80 Millionen Deutsche können ganz einfach in den Jobbörsen - auch der Arbeitsagentur von Gerster - Stellenanzeigen aufgeben und bekommen
dann persönliche Daten von Arbeitssuchenden zur Lektüre zugeschickt. So einfach erfährt mann, was der Nachbar so alles gemacht hat in seinem Leben.

In welchem Land der Welt gibts das schon?

Warum sollen sie sich den überhaupt noch beim Arbeitsamt melden, doch nicht um schikaniert zu werden.

Die Arbeitslosenstatistik wird immer besser. Herrn Clement und die Regierung freuts.

Florian Gerster beschäftigt genau diese erfolgreichen
Top Consultants
.
Aber für welche Massnahmen bezahlt Florian Gerster soviel Geld??

Für Siemens erledigen sie vor allem den Head Count, dass heisst im Ergebniss Mitarbeiter als Kostenverursacher von der Geldüberweisung auszuschliessen.

Heinrich von Pierer ist Deutschlands mächtigster Mann. Alle Top Consultants dieser Welt dürfen für Ihn, für Siemens, für viel Geld arbeiten.

Florian Gerster ist offenbar dem - aus meiner Sicht - Trugschluss verfallen, dass er auch so mächtig wie Heinrich von Pierer sein könnte, wenn er nur die gleichen Consultants für das gleiche Geld beschäftigte.

Das ist auch soweit logisch nachvollziehbar. Eine Analogie sozusagen.
Vielleicht ein sogenanntes Sonnengott Syndrom. Aber warum nicht.

Die Top Consultants entwickeln natürlich die gleichen Strategien und Massnahmen wie für Siemens. Sie erhalten ja auch das gleiche Geld wie von Siemens. Quot erat demonstrandum.

Und hier beginnt nach meiner felsenfesten Überzeugung der logische Fehler in Florian Gersters (Sonnengott)-Welt.

Während Heinrich von Pierer als einer der weltweit bescheidensten Wirtschaftsführer Mitarbeiter nicht mehr beschäftigen kann und Ihnen deswegen auch kein Entgeld mehr bezahlen muss, haben die Mitarbeiter oder nach eigener Aussage die Kunden von Florian Gerster Ihre Arbeitslosenunterstützung in Form von Versicherungsbeiträgen in die Kasse bereits vor langer Zeit einbezahlt. Das Geld gehört sozusagen ihnen und nicht Florian Gerster.

Einzig aufgrund eines Fehlers im Schaltkreis (Elektroingenieure verstehen es so besser) kann somit der Vorstand der von den Kunden finanzierten Arbeitsagentur Deutschland, Florian Gerster, nicht mächtigster Mann Deutschlands werden.
Andere wiederum sind vom Buddhismus befallen denn schon Mao hat gesagt, Buddhismus ist Gift für das Volk.

Was bleibt über!

Ein Sonnengott mit einem vergifteten Volk?!!!

Siemens wird bestimmt alle Arbeitsplätze in die Heimat des gekündigten Greencardlers verlagern müssen.
Wer hätte das geglaubt?
Das ist einfach unglaublich nicht wahr.

Quelle: insider




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Re: Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten (AppKiller)
Re: Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten (AppKiller)
Re: Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten (Heidi)
Re: Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten (AppKiller)
Re: Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten (AppKiller)
Re: Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten (tagedieb)
Re: Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten (che2001)
Re: Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten (AppKiller)
Re: Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten (AppKiller)
Re: Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten (che2001)
Re: Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten (AppKiller)
Re: Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten (AppKiller)
Da gab es schonmal einen sehr schönen Insider hier... (booooster)
Re: Da gab es schonmal einen sehr schönen Insider hier... (che2001)
Re: Da gab es schonmal einen sehr schönen Insider hier... (AppKiller)
Re: Da gab es schonmal einen sehr schönen Insider hier... (noergler)
Re: Da gab es schonmal einen sehr schönen Insider hier... (badattitude)
Re: Da gab es schonmal einen sehr schönen Insider hier... (che2001)
Re: Da gab es schonmal einen sehr schönen Insider hier... (SirTurbo)
Ausgegraben: die Kneipengeschichte (ZaphodB)
Re: Ausgegraben: die Kneipengeschichte (che2001)
Re: Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten (DC)
Re: Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten (sensenmann_HH)
Re: Siemens: Am Standort München wollen wieder 359 nicht mehr für Siemens arbeiten (waschmittel)


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